Bewertung:

Das Buch „Sanctioned Violence in Ancient China“ von Mark Edward Lewis wird für seine gründliche wissenschaftliche Arbeit und seine spannenden Diskussionen über die alte chinesische Geschichte gelobt, insbesondere im Hinblick auf die Kriegeraristokratie und die gesellschaftlichen Strukturen. Einige Kritiker sind jedoch der Meinung, dass der Autor manchmal die Interpretationen der Quellen übertreibt, was zu fragwürdigen Schlussfolgerungen führt. Außerdem gibt es Beschwerden über die physische Qualität der von Amazon gelieferten gedruckten Exemplare.
Vorteile:⬤ Gründliche und fesselnde Wissenschaft
⬤ gilt als wertvolles Nachschlagewerk für die alte chinesische Geschichte
⬤ bietet einzigartige Einblicke in gesellschaftliche Strukturen wie die Kriegeraristokratie
⬤ ist gut geschrieben und sowohl für Gelehrte als auch für allgemeine Leser zugänglich
⬤ die Sachkenntnis und Klarheit des Autors bei der Diskussion komplexer Konzepte wie „Qi“ werden hervorgehoben.
⬤ Einige Interpretationen antiker Texte werden als überspannt oder irreführend empfunden
⬤ Kritiker bemängeln, dass der Autor es versäumt, angemessene Gegenargumente zu liefern
⬤ Lieferschwierigkeiten mit Druckexemplaren von schlechter Qualität haben einige Leser frustriert.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Sanctioned Violence in Early China
Dieses Buch bietet neue Einblicke in die Entstehung des chinesischen Reiches, indem es die sich wandelnden Formen erlaubter Gewalt untersucht - Krieg, Jagd, Opfer, Bestrafung und Rache.
Es analysiert die miteinander verknüpfte Entwicklung dieser gewalttätigen Praktiken, um Veränderungen in der Natur der politischen Autorität, in den grundlegenden Einheiten der sozialen Organisation und in den grundlegenden Verpflichtungen der herrschenden Elite aufzuzeigen. Die Arbeit bietet eine neue Interpretation der Veränderungen, die der Umwandlung des chinesischen Gemeinwesens von einer Liga von Stadtstaaten, die von aristokratischen Linien beherrscht wurden, zu einem einheitlichen, territorialen Staat unter der Kontrolle eines obersten Autokraten und seiner Agenten zugrunde lagen.
Darüber hinaus wird gezeigt, wie ein neues Gewaltmuster rationalisiert wurde und wie die Chinesen jener Zeit ihre Vorstellungen von Gewalt in die Mythen und proto-wissenschaftlichen Theorien einbrachten, die historische und natürliche Vorbilder für den kaiserlichen Staat darstellten.