Schlaft nicht, es gibt Schlangen: Leben und Sprache im Dschungel des Amazonas

Bewertung:   (4,5 von 5)

Schlaft nicht, es gibt Schlangen: Leben und Sprache im Dschungel des Amazonas (L. Everett Daniel)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch „Don't Sleep, There Are Snakes“ von Daniel Everett ist eine fesselnde Erkundung des Pirahã-Stammes und seiner einzigartigen Sprache und lässt den Leser in die Erfahrungen des Autors eintauchen, der vom Missionar zum Linguisten wurde. Das Buch beleuchtet die Wechselwirkung zwischen Kultur und Sprache, stellt etablierte linguistische Theorien in Frage und reflektiert die persönliche Veränderung und den Glaubensverlust des Autors.

Vorteile:

Die Leser finden das Buch fesselnd und gut geschrieben und schätzen die Mischung aus persönlichen Anekdoten, faszinierenden kulturellen Einblicken und einer Erforschung der Sprache. Viele beschreiben es als faszinierende Anthropologie, die sowohl für Laien als auch für Sprachwissenschaftler geeignet ist. Die Erzählung wird als abenteuerlich und zum Nachdenken anregend beschrieben, mit einer klaren Trennung zwischen Erzählung und Sprachtheorie, was sie auch für Nicht-Experten zugänglich macht.

Nachteile:

Einige Leser waren der Meinung, dass das Buch als Ethnografie zu kurz kommt, und kritisierten, dass es eher Everetts persönliche Reise als eine gründliche Studie des Pirahã-Stammes darstellt. Andere fanden Teile der sprachlichen Erörterungen trocken oder sich wiederholend, und einige meinten, dem Buch fehle ein strenger wissenschaftlicher Ansatz, dessen Behauptungen nicht immer gut untermauert seien. Darüber hinaus richteten sich einige Kritiken gegen den Umgang des Autors mit den schwierigen kulturellen Gegebenheiten, mit denen die Pirahã konfrontiert sind.

(basierend auf 259 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Don't Sleep, There Are Snakes: Life and Language in the Amazonian Jungle

Inhalt des Buches:

Ein fesselnder Bericht über die erstaunlichen Erfahrungen und Entdeckungen, die der Linguist Daniel Everett machte, als er bei den Piraha lebte, einem kleinen Stamm von Amazonas-Indianern in Zentralbrasilien. Daniel Everett kam mit seiner Frau und drei kleinen Kindern zu den Piraha in der Hoffnung, den Stamm zum Christentum zu bekehren.

Schnell war Everett von der Sprache der Piraha und ihren kulturellen und sprachlichen Implikationen besessen. Die Piraha haben kein Zählsystem, keine festen Begriffe für Farben, kein Konzept für Krieg und kein persönliches Eigentum.

Everett war von ihrer friedlichen Lebensweise so beeindruckt, dass er schließlich den Glauben an den Gott verlor, den er ihnen vorzustellen gehofft hatte, und stattdessen sein Leben der Wissenschaft der Linguistik widmete. Everetts lebensverändernde Geschichte ist teils leidenschaftlicher Erinnerungsbericht, teils wissenschaftliche Erforschung und bietet einen fesselnden Einblick in die Natur der Sprache, des Denkens und des Lebens selbst“.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780307386120
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch

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