Bewertung:

Das Buch ist eine umfassende Untersuchung der Geschichte der Abtreibung, insbesondere in Kalifornien, und ihrer gesellschaftspolitischen Auswirkungen, insbesondere im Zusammenhang mit Roe v. Wade. Die Autorin Kristin Luker präsentiert eine sorgfältig recherchierte Erzählung, die Einblicke in verschiedene Perspektiven der Abtreibungsdebatte gibt und sowohl für Akademiker als auch für allgemeine Leser zugänglich ist. Einige Rezensenten sind jedoch der Meinung, dass das Buch eine bestimmte Agenda verfolgt, die seine akademische Strenge überschatten könnte.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und aufschlussreich
⬤ bietet historischen Kontext
⬤ zugänglich für Akademiker und Laien
⬤ gute Ausgewogenheit der Perspektiven
⬤ verändert die Ansichten der Leser zur Abtreibungspolitik
⬤ spricht ein breites Publikum an
⬤ einnehmender Schreibstil.
⬤ Wahrgenommene Voreingenommenheit gegenüber der Abtreibungsbefürworter-Perspektive
⬤ manche empfinden es als propagandistisch
⬤ Behauptungen von Sensationslust und Zweideutigkeit in den Argumenten
⬤ könnten diejenigen, die Unparteilichkeit suchen, nicht ganz zufriedenstellen.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
Abortion and the Politics of Motherhood, 3
In dieser wichtigen Studie über die Abtreibungskontroverse in den Vereinigten Staaten untersucht Kristin Luker die Themen, Menschen und Überzeugungen auf beiden Seiten des Abtreibungskonflikts.
Sie stützt sich dabei auf Daten aus zwanzig Jahren öffentlicher Dokumente und Zeitungsberichte sowie auf mehr als zweihundert Interviews sowohl mit Abtreibungsbefürwortern als auch mit Abtreibungsgegnern. Sie argumentiert, dass die moralischen Positionen zur Abtreibung eng mit den Ansichten über Sexualverhalten, Kindererziehung, Familienleben, Technologie und die Bedeutung des Individuums verbunden sind.