Bewertung:

Das Buch stellt eine überzeugende Untersuchung der Universalität von Bräuchen und Mythen in verschiedenen Kulturen dar und nutzt historische Perspektiven, um für einen gemeinsamen menschlichen Ursprung zu argumentieren. Der Autor stellt frühere Vorstellungen von kultureller Einzigartigkeit in Frage, indem er die Gemeinsamkeiten zwischen weit voneinander entfernten Gesellschaften hervorhebt.
Vorteile:Gut geschriebene Einführung, aufschlussreiche Analyse kultureller Mythen, Darstellung einer multikulturellen Geschichte, Argumente für eine gemeinsame menschliche Geschichte, klarer und gut argumentierter Ansatz.
Nachteile:Einige Rezensenten kritisieren den Autor wegen vermeintlicher Vorurteile, was auf ein Missverständnis der Absicht des Buches hindeutet.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Custom and Myth (Esprios Classics)
Andrew Lang FBA (31. März 1844 - 20.
Juli 1912) war ein schottischer Dichter, Romancier, Literaturkritiker und Anthropologe. Am bekanntesten ist er als Sammler von Volks- und Märchenerzählungen. Die Andrew-Lang-Vorlesungen an der Universität von St.
Andrews sind nach ihm benannt. Lang ist heute vor allem für seine Veröffentlichungen über Folklore, Mythologie und Religion bekannt.
Das Interesse an der Folklore wurde ihm schon früh in die Wiege gelegt; er las John Ferguson McLennan, bevor er nach Oxford kam, und wurde dann von E. B. Tylor beeinflusst.
Die früheste seiner Veröffentlichungen ist Custom and Myth (1884). In Myth, Ritual and Religion (1887) erklärte er die "irrationalen" Elemente der Mythologie als Überbleibsel aus primitiveren Formen.