Bewertung:

Eduardo Galeanos „Tage und Nächte der Liebe und des Krieges“ bietet eindringliche Vignetten, die die Kämpfe und die Schönheit des Lebens in Lateinamerika während der 1970er Jahre einfangen. Das Buch ist eine Mischung aus persönlicher Erzählung und politischem Kontext, die die harte Realität des Einzelnen inmitten des politischen Terrors aufzeigt. Viele Leser sind von der poetischen Prosa und der emotionalen Tiefe des Buches beeindruckt, während einige meinen, dass es die Intensität von Galeanos früheren Werken vermissen lässt.
Vorteile:Eindringliche und leidenschaftliche Prosa, nahtlose Integration persönlicher und politischer Erzählungen, wunderschöne poetische Beschreibungen, tief bewegend und inspirierend, bietet kritische Einblicke in die lateinamerikanische Geschichte und die US-Außenpolitik, erweitert das Verständnis des Lesers für das Leben unter der Diktatur.
Nachteile:Einige Leser sind der Meinung, dass es die Poesie und Intensität von Galeanos „Memory of Fire“-Trilogie vermissen lässt, andere beschreiben es als nur „okay“ und nicht so eindrucksvoll wie erwartet.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
Days and Nights of Love and War
"Days and Nights ist nicht nur wegen seiner gesellschaftspolitischen Authentizität und seines lyrischen Stils erfolgreich, sondern auch wegen seiner Verflechtung von Wut und Zärtlichkeit, Freude und Trauer.".
--The Nation.
Tage und Nächte der Liebe und des Krieges ist das persönliche Zeugnis eines der bedeutendsten zeitgenössischen politischen Schriftsteller Lateinamerikas. In diesem faszinierenden Tagebuch und dieser wortgewaltigen Geschichte zeichnet Eduardo Galeano auf bewegende Weise das Leben und die Kämpfe des lateinamerikanischen Volkes in zwei Jahrzehnten unvorstellbarer Gewalt und extremer Unterdrückung auf. Abwechselnd mit Reportagen, persönlichen Vignetten, Interviews, Reiseberichten und Folklore und reich an Wut, Traurigkeit, Ironie und gelegentlichem Humor, zollt Galeano dem Mut und der Entschlossenheit derjenigen, die weiterhin an ein menschlicheres Leben glaubten und dafür kämpften, liebevolle Anerkennung. Die Lannan-Stiftung verlieh Eduardo Galeano 1999 den Kulturpreis für Freiheit in Anerkennung derjenigen, "deren außergewöhnliches und mutiges Werk das Menschenrecht auf Freiheit der Phantasie, der Forschung und des Ausdrucks feiert".
Das ursprünglich in Kuba veröffentlichte Werk Tage und Nächte der Liebe und des Krieges wurde 1978 mit dem Preis der Casa de las Americas ausgezeichnet.
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