Bewertung:

Das Buch wird für seine schöne und aufschlussreiche Darstellung des Rasa Lila und seine wissenschaftliche Herangehensweise an Krishna-Studien hoch gelobt. Es wird als erhellend, meditativ und gut geschrieben beschrieben, was es zu einem wertvollen Begleiter für Leser macht, die sich für spirituelle Literatur interessieren. Dr. Schweig ist als einer der führenden Gelehrten auf diesem Gebiet anerkannt.
Vorteile:Schön geschrieben, aufschlussreich, erhellend, gut präsentiertes wissenschaftliches Werk, tief meditativ, sauberer Zustand beim Kauf, ausgezeichnete Übersetzung und großes Lob für die Expertise des Autors.
Nachteile:Einige Rezensionen sind weniger enthusiastisch, wobei eine nur drei Sterne vergibt, was darauf hindeutet, dass das Buch zwar in gutem Zustand ist, aber vielleicht nicht alle Erwartungen erfüllt.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Dance of Divine Love: The Rasa Lila of Krishna from the Bhagavata Purana, India's Classic Sacred Love Story
Das Herzstück dieses Buches ist ein dramatisches Liebesgedicht, das Rasa Lila, das den ultimativen Mittelpunkt eines der wertvollsten Sanskrit-Texte Indiens, des Bhagavata Purana, darstellt. Dieses von indischen und westlichen Gelehrten gleichermaßen als literarisches Meisterwerk beurteilte Werk von poetischem Genie und hochfliegender religiöser Vision ist eine der größten heiligen Liebesgeschichten der Welt und sollte, wie Graham Schweig deutlich aufzeigt, als das indische Hohelied betrachtet werden. Die Geschichte stellt die höchste Gottheit als den jugendlichen und verliebten Kuhhirten Krishna dar, der sich mit seinen geliebten Jungfrauen in einem bezaubernden und feierlichen "Tanz der göttlichen Liebe" vereint.
Schweig macht dieses Werk von erlesener Poesie und tiefgründiger Theologie in Form einer leuchtenden Übersetzung und einer gelehrten wissenschaftlichen Bearbeitung für die westliche Welt zugänglich. Sein Buch erforscht den historischen Kontext und die literarische Gattung des Werks, beleuchtet den ästhetischen und emotionalen Reichtum der Komposition und hebt ergreifende Details dieses Dramas der göttlichen Liebe hervor. Schweig beleuchtet die religiösen Dimensionen und ethischen Nuancen des Dramas und stützt sich dabei weitgehend auf die Kommentare und esoterischen Visionen von Meistern der Caitanya-Schule des Vaishnavismus, einer bedeutenden hinduistischen Tradition der Hingabe.
Themen wie die Überwindung des Todes durch die Liebe, der Yoga der Hingabe, der Gegensatz zwischen weltlicher Liebe und leidenschaftlicher Liebe zu Gott und die dialektische Spannung zwischen ethischen Grenzen und grenzenloser Liebe werden vorgestellt. Das abschließende Ereignis des Rasa-Tanzes, so schließt der Autor, stellt ein dynamisches Symbol der höchsten Liebe dar, das die Grundlage für eine theologische Vision eines echten religiösen Pluralismus bildet.