
Millennial Style: The Politics of Experiment in Contemporary African Diasporic Culture
In Millennial Style befasst sich Aliyyah I. Abdur-Rahman mit den jüngsten Experimenten der schwarzen Ausdruckskultur, die am Ort des Ruins beginnen.
Mit Ruin meint Abdur-Rahman den politischen Terror und die soziale Ablehnung, die das Leben der Schwarzen ständig bedrohen. Während frühere schwarze Schriftsteller und Künstler realistische Ausdrucksformen verwendet haben, um rassistische Schäden darzustellen und sie auf imaginative Weise zu beheben, zeigt die schwarze Avantgarde von heute eher experimentelle Methoden. Abdur-Rahman skizziert vier in der zeitgenössischen kulturellen Produktion der afrikanischen Diaspora weit verbreitete Methoden: Schwarze Groteske, ausgehöhlte Schwarzheit, schwarze Kakophonie und schwarze Ekstase.
Indem sie schwarzes feministisches und schwarzes radikales Denken mobilisiert, betrachtet sie Arbeiten von Kulturschaffenden wie Wangechi Mutu, Marci Blackman, Alexandria Smith, Colson Whitehead, Toni Morrison, Harmony Holiday und Essex Hemphill. In ihrem schriftstellerischen und experimentellen Werk "Millennial Style" wird die zeitgenössische schwarze Kunst als das Bewahren (oder Horten) schwarzer sterblicher und materieller Ressourcen gegen die Verletzungen des sozialen Todes, als die Gestaltung einer Beziehungsethik und als überschwänglicher schwarzer Weltaufbau in ruinösen Zeiten theoretisiert.