Bewertung:

Das Buch erörtert die wichtige Rolle der Theologie in der Predigt und wie sie in den Kontext der Kirchengemeinschaft gestellt werden sollte. Es behandelt Aspekte wie den mündlichen Charakter der Predigt, die Bedeutung der Auferstehung, die Unterscheidung zwischen Gesetz und Evangelium und die göttliche Autorität in der Predigt. Der Autor ermutigt dazu, sich auf den Heiligen Geist zu verlassen und betont den gemeinschaftlichen Aspekt der Predigt in der Kirche.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben und leicht zu lesen und bietet bodenständige Einsichten. Es bietet eine aufrichtige und wahrheitsgetreue Erkundung des Predigens, wobei die Verantwortung der Prediger und die Bedeutung der theologischen Grundlagen hervorgehoben werden. Die Kapitel sind informativ und behandeln kritische Aspekte wie die Kraft der Auferstehung und den Unterschied zwischen Gesetz und Evangelium.
Nachteile:Für manche Leserinnen und Leser ist das Buch vielleicht nicht geeignet, wie eine Rezension zeigt, die es nicht empfiehlt. Möglicherweise ist der Inhalt zu sehr auf die traditionelle Theologie ausgerichtet für diejenigen, die einen zeitgemäßeren Zugang zum Glauben und zur Predigt suchen.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Theology of Preaching: The Dynamics of the Gospel
Richard Lischers Buch ist eine mitreißende Bekräftigung der Bedeutung der Predigt als eigenständiges Unternehmen.
Es ist, wie er schreibt, ein theologisches Vorwort, dessen Ziel es ist zu zeigen, wie die Theologie die Predigt informiert und wie die Predigt als kerygmatische, mündliche, praktische Tätigkeit die Theologie informiert und sie zu ihrer endgültigen Ausdrucksform bringt. Dr.
Lischer weist auf die historisch negativen Folgen der Ausgrenzung der Predigt aus der Theologie hin und zeigt dann die Vorteile auf, die sich aus dem richtigen Zusammenspiel der beiden Disziplinen ergeben. Bei der Ausarbeitung dieses Themas untersucht er die zentrale Bedeutung der Auferstehung sowohl in der Theologie als auch in der Predigt, das Verhältnis von Gesetz und Evangelium und wie die Predigt die Theologie auffordert, ihre mündlich-akustische Grundlage wiederzufinden. Für Lischer ist der Akt der Predigt eine Übung der Vorstellungskraft des Predigers.
Die eigentliche Arbeit der Vorstellungskraft besteht nicht darin, clevere Geschichten oder ästhetisch ansprechende Bilder in die Argumentation der Predigt einzufügen. Es geht darum, Texte so zu lesen, dass sie ihrer ursprünglichen Kraft und Absicht entsprechend wirken können.