Bewertung:

Erskine Caldwells „Tobacco Road“ schildert die tragischen und oft auch komödiantischen Kämpfe der Familie Lester, die während der Großen Depression im ländlichen Georgia als Teilpächter leben. Das Buch taucht tief in die Themen extreme Armut, Ignoranz und Hoffnungslosigkeit ein, unterstützt durch eine reichhaltige Charakterisierung und eine Mischung aus Humor und Tragik, die den Leser dazu einlädt, mit den Figuren mitzufühlen und sich mit ihren Schwächen auseinanderzusetzen. Trotz des kontroversen Charakters und der kritischen Darstellung des Lebens in den Südstaaten dient die Erzählung als aussagekräftiges Beispiel für sozioökonomische Probleme, die auch heute noch nachwirken.
Vorteile:Das Buch bietet eine schonungslose und schonungslose Darstellung von Armut und Unwissenheit im Süden der 1930er Jahre und zeigt Caldwells Talent für die Entwicklung von Charakteren und die Mischung aus Humor und Tragödie. Das Buch gilt als Klassiker mit beträchtlichem Tiefgang, der einen sozialen Kommentar zu Armut und Klassenkämpfen liefert. Viele Rezensenten loben die fesselnde Prosa und die Fähigkeit des Buches, zum Nachdenken über die zyklische Natur der Armut anzuregen.
Nachteile:Es gibt zahlreiche Beschwerden über die Formatierung und das Lektorat des Buches, insbesondere in bestimmten Druckausgaben, die kleine Schriftarten und zahlreiche Rechtschreibfehler aufweisen. Darüber hinaus waren einige Leser mit der Darstellung der Figuren nicht einverstanden und empfanden sie als unsympathisch und frustrierend. Es herrscht das allgemeine Gefühl, dass die Handlung aufgrund der deprimierenden Themen und der Hoffnungslosigkeit, die im Leben der Figuren dargestellt wird, überwältigend sein könnte.
(basierend auf 388 Leserbewertungen)
Caldwells 1932 veröffentlichter Roman erzählt die Geschichte der Familie Lester, armer Pächter aus Georgia, die das Land nicht mehr bewirtschafteten, sondern mit allen Mitteln lebten.
Caldwells Bild des ländlichen Südens stellte die Vorstellungen vom würdevollen und höflichen Süden des Antebellums in Frage und zeichnete ein Bild, das grotesk, gewalttätig und moralisch bankrott war. Leser aus dem Süden empfanden Caldwells Roman sofort als unnötig übertrieben und beleidigend, während Kritiker aus dem Norden seine Geschichte als Anklage gegen ein gescheitertes Wirtschaftssystem im Süden verstanden, das dringend einer Reform bedurfte.