Bewertung:

Death of a Transvestite ist Ed Woods Fortsetzung von Killer in Drag, in der er das Leben von Glen Marker, einem sich als Transvestit verkleidenden Auftragskiller, schildert, wie er seine letzten Tage vor der Hinrichtung erlebt und dabei seine Identität und seine Beziehungen hinterfragt. Das Buch enthält Elemente des schwarzen Humors, des Pulp-Fiction-Stils und des gesellschaftlichen Kommentars, ist aber auf eine bizarre und ungeschliffene Weise geschrieben.
Vorteile:Das Buch bietet eine einzigartige Mischung aus Humor und ergreifenden Momenten in Bezug auf Identität und Lebensstil. Es zeigt Woods ehrgeizige Erzählkunst mit einer Mischung aus bissigem Gesellschaftskommentar und einnehmenden Charakteren. Für Fans von Ed Wood ist das Buch wegen seines campy Charakters und seiner Absurdität vielleicht ein Muss. Einige Szenen sind rührend, und die Erzählung hat trotz ihrer Schwächen eine gewisse Süße.
Nachteile:Der Schreibstil wird als bizarr und schlecht ausgeführt kritisiert, mit gestelzten Dialogen und unbeholfenen Erzählungen. Die Handlung kann verwirrend und unsinnig sein, was Woods chaotische Erzählweise widerspiegelt. Außerdem enthält das Buch explizite Inhalte, die möglicherweise nicht für alle Leser geeignet sind. Insgesamt dürfte es nur diejenigen ansprechen, die Ed Woods einzigartige Art der Unterhaltung zu schätzen wissen.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Death of a Transvestite
Held/Heldin Glen Marker sitzt im Todestrakt und bietet an, seine Lebensgeschichte in all ihren schmutzigen Details zu erzählen, wenn er dafür seinen letzten Wunsch erfüllt bekommt: in Frauenkleidern zu sterben! In lebendigem Pulp-Stil zeichnet der Autor ein Porträt der üppigen Glenda, die sich auf einem One-Way-Trip in das große Haus befindet.