Bewertung:

Professor Nabers Buch bietet eine rigorose und dennoch intuitive Einführung in die Eichfeldtheorie, die mathematische Präzision mit physikalischen Konzepten verbindet. Die Leser schätzen seine Klarheit, die verständlichen Erklärungen komplexer Ideen und die effektiven Verbindungen zwischen Mathematik und Physik. Allerdings gibt es bemerkenswerte Probleme mit dem Schriftsatz, insbesondere in der Kindle-Version, die das Leseerlebnis insgesamt beeinträchtigen.
Vorteile:⬤ Einzigartiger Schreibstil, der mathematische Strenge mit Intuition verbindet
⬤ fesselt die Leser
⬤ gründliche Erklärungen der Eichtheorie
⬤ zugänglich sowohl für Physiker als auch für Mathematiker
⬤ enthält vollständige Beweise und viele Übungen
⬤ hoch angesehener Einführungstext zum Thema.
Satzprobleme in der Kindle-Version können das Leseerlebnis stören (z.B. LaTeX- oder HTML-Formatierungsfehler); einige Leser hoffen, dass diese Probleme in zukünftigen Updates behoben werden.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Topology, Geometry and Gauge Fields: Foundations
Wie jedes Buch über ein so umfangreiches Thema muss auch dieses Buch einen Standpunkt haben, der die Auswahl der Themen bestimmt.
Naber vertritt die Ansicht, dass das wiedererwachte Interesse, das Mathematik und Physik in letzter Zeit füreinander gezeigt haben, gefördert werden sollte, und dass dies am besten dadurch erreicht wird, dass man sie zusammenleben lässt. Das Buch verwebt rudimentäre Begriffe aus der klassischen Eichtheorie der Physik mit den topologischen und geometrischen Konzepten, die zu den mathematischen Modellen dieser Begriffe wurden.
Der Leser wird gebeten, sich dem Autor mit einer vagen Vorstellung davon anzuschließen, was ein elektromagnetisches Feld sein könnte, bereit zu sein, einige der elementareren Aussagen der Quantenmechanik zu akzeptieren, und einen soliden Hintergrund in reeller Analysis und linearer Algebra sowie einige Vokabeln der modernen Algebra zu besitzen. Im Gegenzug bietet das Buch eine Exkursion, die mit der Definition eines topologischen Raums beginnt und schließlich zum Moduli-Raum der anti-selbst-dualen SU(2)-Verbindungen auf S4 mit der Intonationszahl -1 führt.