Bewertung:

Das Buch „A Way Forward“ von Colonel Douglas Macgregor enthält eine detaillierte Analyse der Notwendigkeit einer Umgestaltung des US-Militärs, um sich an die moderne Kriegsführung im Informationszeitalter anzupassen. Er betont die Integration gemeinsamer militärischer Kommandos, die Notwendigkeit eines kulturellen Wandels innerhalb des Offizierskorps und die Bedeutung flexibler und schneller operativer Fähigkeiten. Macgregor kritisiert den Widerstand gegen die Einführung interoperabler C4ISR-Systeme und unterstreicht die Notwendigkeit struktureller und kultureller Reformen gegenüber rein technologischen Upgrades.
Vorteile:⬤ Das Buch ist gründlich recherchiert und detailliert und bietet eine gründliche Untersuchung des militärischen Reformbedarfs.
⬤ Bietet innovative und zukunftsweisende Einblicke in militärische Operationen und Strategien.
⬤ hebt die Bedeutung des kulturellen Wandels innerhalb des militärischen Establishments hervor.
⬤ Er plädiert für gemeinsame Operationen und die Integration der verschiedenen militärischen Bereiche.
⬤ Erkennt die Dringlichkeit der Transformation als Reaktion auf neue globale Bedrohungen und Kriegsführungstaktiken.
⬤ Enthält Jargon und militärische Fachsprache, die für Leser, die mit dem Thema nicht vertraut sind, verwirrend sein können.
⬤ Macgregors Ideen könnten für die traditionelle militärische Führung als zu radikal empfunden werden und zu Widerstand führen.
⬤ Die Konzentration auf gemeinsame Operationen könnte die Komplexität bestehender militärischer Strukturen und Rivalitäten zwischen den Streitkräften übersehen.
⬤ Einige Leser sind der Meinung, dass das Buch die Probleme innerhalb der Reservekomponenten und Offiziersausbildungsprogramme nicht angemessen behandelt.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Transformation Under Fire: Revolutionizing How America Fights
Sind wir auf die Herausforderungen des nächsten Krieges vorbereitet? Wie sollte unser Militär aussehen? Welche Lehren haben wir aus den jüngsten Einsätzen in Afghanistan und im Irak gezogen? Macgregor hat die Aufmerksamkeit wichtiger Führungspersönlichkeiten auf sich gezogen und eine echte öffentliche Debatte über die Militärreform angestoßen.
Angesichts der gefährlichen Weltlage zu Beginn des 21. Jahrhunderts - und möglicher Krisenherde vom Nahen bis zum Fernen Osten - ist die Zusammenarbeit zwischen den Streitkräften bei der Zusammenstellung kleiner, mobiler Einheiten und einer drastisch vereinfachten Kommandostruktur unerlässlich.
MacGregors umstrittene Ideen, die von der derzeitigen Bush-Regierung befürwortet werden, würden die Einsatzzeiten verkürzen, die Reaktionsfähigkeit auf Krisen verbessern und eine schnelle Entscheidungsfindung und Planung ermöglichen. Das Heer ist das wichtigste Instrument der Nation für die Landkriegsführung, aber welche Fähigkeiten kann das Heer heute einsetzen, und was wird der Gemeinsame Befehlshaber wahrscheinlich morgen brauchen? Mit einer Streitkräftestruktur, die sich seit dem Zweiten Weltkrieg nicht verändert hat, und einem veralteten Kommandosystem steht das Heer heute vor einem möglichen Scheitern in einem modernen Krieg. Ohne eine konzeptionelle Neudefinition der Kriegsführung als gemeinsame Operation wird sich keine neue Militärkultur herausbilden, die in der Lage ist, einen gemeinsamen Expeditionskrieg zu führen.
Neue Technologien machen eine Weiterentwicklung der Organisation der Streitkräfte sowohl erforderlich als auch möglich. MacGregors visionärer Plan zur Integration von Manövrierkräften am Boden und schlagkräftigen Streitkräften ist die Grundlage für eine echte Revolution in militärischen Angelegenheiten und hat in politischen und militärischen Kreisen heftige Debatten ausgelöst.