Bewertung:

Das Buch hat gemischte Kritiken erhalten. Einige Leser halten es für ein nützliches und gut strukturiertes Hilfsmittel zum Verständnis komplexer Konzepte in der Evaluation und Forschung, während andere es als zu kompliziert und unübersichtlich kritisieren.
Vorteile:Leicht zu lesen für detaillierte Konzepte, geeignet als Lehrbuch, verbindet Evaluation mit Bildungstheorien, betont soziale Gerechtigkeit und die Einbeziehung der Gemeinschaft in die Forschung.
Nachteile:Langweilig und unklar für einige Leser, wird als langatmig und mit unnötigem Fachjargon gefüllt beschrieben, wird als Mangel an klaren Beispielen im Vergleich zu anderen empfohlenen Texten empfunden.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Transformative Research and Evaluation
Dieses Buch der renommierten Wissenschaftlerin Donna M. Mertens bietet einen Rahmen für methodische Entscheidungen und die Durchführung von Forschungen und Evaluierungen, die soziale Gerechtigkeit fördern. Das transformative Paradigma hat sich aus einem breiten Spektrum sozial- und verhaltenswissenschaftlicher Forschungsprojekte mit Gemeinschaften entwickelt, die an den Rand gedrängt wurden, wie etwa Mitglieder ethnischer, rassischer und sexueller Minderheiten sowie Kinder und Erwachsene mit Behinderungen. Mertens zeigt, wie man Forschungsfragen formuliert, die auf den Bedürfnissen der Gemeinschaft beruhen, wie man Partnerschaften zwischen Forschern und Gemeinschaft aufbaut, die auf Vertrauen und Respekt basieren, und wie man geschickt quantitative, qualitative und gemischte Methoden zur Datenerhebung einsetzt. Es werden praktische Aspekte der Analyse und Berichterstattung von Ergebnissen behandelt und zahlreiche Beispielstudien vorgestellt.
Zu den studenten- und lehrerfreundlichen Merkmalen gehören:
*Kommentare zu den Beispielstudien, die erläutern, was sie zu transformativen Studien macht.
*Erklärungen von Schlüsselkonzepten in Bezug auf Unterdrückung, soziale Gerechtigkeit und die Rolle von Forschung und Evaluierung.
*Fragen zum Nachdenken, um kritische Selbstreflexion und Diskussion anzuregen.
*Kapitelorganisatoren und Kapitelzusammenfassungen.