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Transpacific Femininities: The Making of the Modern Filipina
In dieser bahnbrechenden Studie untersucht Denise Cruz die Bedeutung der Figur, die sie als "transpazifische Filipina" bezeichnet, für den philippinischen Nationalismus, das Frauenwahlrecht und die Konstruktionen der Moderne. Ihre Analyse beleuchtet die Zusammenhänge zwischen der steigenden Zahl philippinischer Werke in englischer Sprache und der Entstehung neuer sozialer Klassen transpazifischer Frauen zu Beginn bis Mitte des 20.
Jahrhunderts. Durch eine sorgfältige Untersuchung zahlreicher Texte, die von philippinischen und philippinischen Schriftstellern auf den Philippinen und in den Vereinigten Staaten verfasst wurden - darunter Romane und Kurzgeschichten, Zeitungs- und Zeitschriftenartikel, Verhaltensanweisungen und redaktionelle Karikaturen - bietet Cruz ein neues Archiv und neue Perspektiven für das Verständnis der philippinischen Literatur und Kultur.
Sie zeigt, dass die moderne Filipina nicht als einfaches Nebenprodukt amerikanischer und spanischer Kolonialregime entstanden ist, sondern vielmehr das Ergebnis politischer, wirtschaftlicher und kultureller Interaktionen zwischen den Philippinen, Spanien, den Vereinigten Staaten und Japan war. Cruz zeigt, wie das komplexe Zusammenspiel von Feminismus, Nationalismus, Imperium und Moderne dazu beigetragen hat, die Vorstellungen von der transpazifischen Filipina zu formen, und wie sie von ihnen geprägt wurden.