Bewertung:

Das Buch ist eine Sammlung von Überlegungen Virginia Woolfs über die Erfahrung von Krankheit. Während viele Leser Woolfs Einsichten als tiefgründig und gut formuliert empfinden, kritisieren einige den Aufbau und die Präsentation des Buches, einschließlich Problemen mit der Länge und der Qualität der Veröffentlichung.
Vorteile:Viele Leser schätzen Woolfs tröstliche und tiefgründige Einsichten zum Thema Krankheit, einige bezeichnen es als „kleines Meisterwerk“. Der Text wird als brillant und durchdacht beschrieben, mit einer Mischung aus Humor und Tiefe. Hermione Lees Einleitung wird für ihren Kontext gelobt, und die Gestaltung des Buches wird als schön bezeichnet.
Nachteile:Mehrere Leser bemängeln, dass das Buch zu kurz und das Vorwort zu lang ist. Es gibt Beschwerden über die äußere Aufmachung des Buches, einschließlich einer schlechten Druckqualität und eines falschen Titels. Einige fanden den Schreibstil auffällig und ermüdend, und das abrupte Ende ließ einige mit dem Wunsch nach mehr persönlichen Erzählungen zurück.
(basierend auf 13 Leserbewertungen)
On Being Ill
2022 Nachdruck der Ausgabe von 1926. Genaues Faksimile der Originalausgabe und nicht mit optischer Erkennungssoftware reproduziert.
„On Being Ill“ ist ein Essay von Virginia Woolf, der im Januar 1926 in T. S. Eliots ‚The New Criterion‘ erschien.
Der Essay versuchte, Krankheit als ernsthaftes Thema in der Literatur zu etablieren, ähnlich wie Liebe, Eifersucht und Kampf. Woolf schreibt: „Wenn man bedenkt, wie häufig Krankheit vorkommt, wie gewaltig die geistige Veränderung ist, die sie mit sich bringt, wie erstaunlich, wenn die Lichter der Gesundheit erlöschen, die unentdeckten Länder sind, die dann aufgedeckt werden, welche Wüsten und Einöden der Seele ein leichter Anfall von Grippe ans Licht bringt ...
wird es in der Tat seltsam, dass Krankheit nicht ihren Platz mit Liebe, Kampf und Eifersucht unter den Hauptthemen der Literatur eingenommen hat. Man hätte meinen können, dass Romane der Grippe, Epen dem Typhus, Oden der Lungenentzündung und Lyrik dem Zahnschmerz gewidmet wären.
Aber nein; ... die Literatur tut ihr Bestes, um zu behaupten, dass sie sich mit dem Geist beschäftigt; dass der Körper eine Scheibe aus einfachem Glas ist, durch die die Seele gerade und klar schaut.“ Woolf untersucht die Tabus, die mit Krankheit verbunden sind, und sie erörtert, wie Krankheit die Erfahrung und unser Verhältnis zur Welt um uns herum verändert.