Bewertung:

Die zweibändige Reihe „71 Ambiguum“ stellt eine bedeutende Übersetzung des Werks des heiligen Maximus des Bekenners dar und bietet eine reichhaltige Erforschung der byzantinischen Theologie und mystischen Tradition, komplett mit griechischem Originaltext und umfassenden englischen Übersetzungen. Die Leser loben die Qualität der Ausgabe und heben ihre Bedeutung für das Studium der patristischen Theologie hervor. Einige haben jedoch Probleme mit dem physischen Zustand der Bücher festgestellt.
Vorteile:⬤ Hochwertige Übersetzung und Präsentation.
⬤ Reichhaltiger Inhalt und kritische Ausgabe eines wichtigen theologischen Textes.
⬤ Enthält neben der englischen Übersetzung auch das griechische Original, um den Zugang zu erleichtern.
⬤ Gründliche Endnoten und eine hilfreiche Einführung.
⬤ Starke Empfehlung von Lesern, besonders für diejenigen, die sich für orthodoxe Theologie und byzantinische Studien interessieren.
⬤ Wunderschön verlegt und preisgünstig.
⬤ Einige Exemplare können Schäden aufweisen (schmutzige Einbände, Flecken).
⬤ Anfänglich schwer zu lesen und erfordert möglicherweise Geduld und mehrmaliges Lesen, um den Inhalt vollständig zu verstehen.
(basierend auf 13 Leserbewertungen)
On Difficulties in the Church Fathers: The Ambigua
Maximos der Bekenner (580-662) nimmt eine einzigartige Stellung in der Geschichte der byzantinischen Philosophie, Theologie und Spiritualität ein. Seine tiefgreifenden spirituellen Erfahrungen und seine durchdringende theologische Vision fanden einen komplexen und oft erstaunlichen Ausdruck in seiner unvergleichlichen Beherrschung der griechischen Philosophie, was ihn zu einem der anspruchsvollsten und originellsten christlichen Denker aller Zeiten machte.
Sein Denken beeinflusste die byzantinische theologische Tradition so sehr, dass es unmöglich ist, die spätere Geschichte des orthodoxen Christentums ohne Kenntnis seines Werkes zu verfolgen. Die Ambigua (oder das Buch der Schwierigkeiten) ist Maximos' größtes philosophisches und lehrmäßiges Werk, in dem seine kühne Originalität, seine erstaunliche Begabung für spekulatives Denken und sein analytischer Scharfsinn in großem Maße zur Geltung kommen. In der Ambigua wird ein breites Spektrum theologischer Themen - Kosmologie, Anthropologie, Philosophie des Geistes und der Sprache, Allegorie, Askese und Metaphysik - in eine Synthese aus aristotelischer Logik, platonischer Metaphysik, stoischer Psychologie und der arithmetischen Philosophie eines wiederbelebten Pythagoreismus verwandelt.
Das Ergebnis ist eine labyrinthische Karte der Reise des Geistes zu Gott, die in der neuplatonischen Wiederbelebung der komnenischen Renaissance und in den Hesychastenkontroversen der spätbyzantinischen Zeit eine wichtige Rolle spielte. Dieses bemerkenswerte Werk war noch nie in einer kritischen Ausgabe oder englischen Übersetzung erhältlich.