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Unsettling Worship
Die Kirchen der Siedler in ganz Nordamerika haben sich zur Versöhnung mit den indigenen Völkern verpflichtet. Der Gottesdienst ist ein Raum, in dem diese Verpflichtungen zum Ausdruck kommen und gepflegt werden.
Wenn wir im Gottesdienst von Gottes versöhnender Liebe umarmt werden, sind wir gerüstet, diese versöhnende Liebe in unsere Beziehungen außerhalb des Gottesdienstes zu tragen. Der Gottesdienst rüstet uns für das Werk der Versöhnung, aber die Liturgie selbst muss dekolonisiert werden, wenn sie den christlichen Verpflichtungen gegenüber Gott und den Nächsten wirklich gerecht werden soll. Dieses Buch untersucht die reformierte Liturgie in ihrem Muster von Versammlung, Wort, Tisch und Sendung und sucht darin sowohl nach kolonialen Überbleibseln als auch nach Räumen für neue Möglichkeiten.
Unsettling Worship lädt die Leserinnen und Leser zu einem Gespräch über den reformierten Gottesdienst in einem Umfeld anhaltender Kolonialisierung ein. Der Gottesdienst sollte uns nicht nur verunsichern, sondern uns auch für die wichtige Aufgabe rüsten, mit unseren indigenen Nachbarn ins Reine zu kommen.