Bewertung:

Vibrator Nation von Lynn Comella ist eine gründliche und fesselnde Untersuchung der Geschichte der feministischen Sexspielzeugläden in Amerika, die sich mit Themen des Feminismus, der Konsumkultur und der Sexualpolitik befasst. Das Buch wird zwar für seine aufschlussreiche Erzählweise und Zugänglichkeit gelobt, aber auch für seine Wiederholung kritisiert.
Vorteile:⬤ Guter Preis im Vergleich zu physischen Kopien.
⬤ Gut recherchiert und klug geschrieben, bietet es eine historische Perspektive auf feministische Sextoy-Shops.
⬤ Zugängliche Sprache, die sowohl akademische als auch allgemeine Leser anspricht.
⬤ Enthält verschiedene Perspektiven, einschließlich queerer Erfahrungen und Intersektionalität im Feminismus.
⬤ Spannende Erzählung mit Interviews und Einblicken in die Erfahrungen der Ladenbesitzerinnen.
⬤ Sich wiederholende Inhalte, mit ähnlichen Geschichten in verschiedenen Kapiteln.
⬤ Einigen Lesern fehlte es an Tiefe in Bezug auf nicht-amerikanische Perspektiven auf feministische Sexshops.
⬤ Akademischer Charakter, der für manche Gelegenheitsleser entmutigend sein könnte.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Vibrator Nation: How Feminist Sex-Toy Stores Changed the Business of Pleasure
In den 1970er Jahren rief eine Gruppe bahnbrechender feministischer Unternehmerinnen eine Bewegung ins Leben, die letztlich die Art und Weise veränderte, wie über Sex gesprochen wurde, wie man ihn hatte und wie man ihn genoss.
Diese Unternehmerinnen eröffneten Sexshops wie Eve's Garden, Good Vibrations und Babeland nicht nur als kommerzielle Unternehmen, sondern auch als Bildungs- und Community-Ressourcen, indem sie sich mutig vorstellten, für wen Sexshops gedacht waren und welche Art von Räumen sie sein konnten. In Vibrator Nation erzählt Lynn Comella die faszinierende Geschichte, wie diese Geschäfte das sexuelle Bewusstsein schärften, die Erotikindustrie neu definierten und das Leben der Frauen veränderten.
Comella beschreibt eine Welt, in der sex-positive Einzelhändler gleichzeitig soziale Aktivisten sind, in der Produkte als Werkzeuge der Befreiung angesehen werden und in der Verbraucher bereit sind, für das Versprechen eines besseren Lebens zu zahlen - ein Gespräch, einen Vibrator und einen Orgasmus nach dem anderen.