Bewertung:

Das Buch bietet eine fesselnde Erkundung des vietnamesischen Straßenessens und lädt den Leser ein, die Aromen und die Kultur Vietnams durch die persönliche Reise des Autors zu erleben. Es ist besonders nützlich für Essensliebhaber und Reisende, die nach Vietnam reisen, da es eine lebendige Darstellung der kulinarischen Landschaft bietet. Einige Leser sind jedoch der Meinung, dass es der Erzählung an einem starken Handlungsbogen fehlt und dass bestimmte Aspekte der vietnamesischen Küche, insbesondere die Hausmannskost, unterrepräsentiert sind.
Vorteile:Das Buch ist unterhaltsam, informativ und leidenschaftlich über vietnamesisches Straßenessen. Es bietet eine lebendige Beschreibung des Essens und der Kultur, so dass der Leser das Gefühl hat, es selbst zu erleben. Es ist eine gute Informationsquelle für Vietnamreisende und weckt bei denen, die schon einmal dort waren, schöne Erinnerungen. Viele Leser schätzen den spielerischen Umgang des Autors mit der Sprache und seine unkomplizierte Herangehensweise. Es ist sehr empfehlenswert für Feinschmecker und Menschen, die sich für die vietnamesische Küche interessieren.
Nachteile:Einige Leser bemängelten das Fehlen eines wirklichen Erzählbogens und bezeichneten die Erzählung als repetitiv. Einige kritisierten, dass andere wichtige Aspekte der vietnamesischen Küche, wie z. B. die Küche von Hue und die Hausmannskost, in dem Buch nicht behandelt werden. Außerdem wünschten sich einige Leser die Einbeziehung von Rezepten und fanden das Buch zu kurz. Kritisiert wird auch die vermeintliche Distanz des Autors zur Kultur, die einen eher paternalistischen Blickwinkel vermuten lässt.
(basierend auf 42 Leserbewertungen)
Eating Viet Nam: Dispatches from a Blue Plastic Table
Ein Journalist und Blogger nimmt uns in diesem unterhaltsamen, unkonventionellen Reisebericht mit einem Vorwort von Anthony Bourdain mit auf eine farbenfrohe und würzige gastronomische Reise durch Vietnam.
Graham Holliday wuchs in einer kleinen Stadt in Nordengland auf und war nicht sehr reiselustig. Doch als er Anfang zwanzig war, weckte ein Bild von Hanoi seine Neugierde, die ihn um die halbe Welt trieb. Graham wollte jedoch kein Tourist in einem fremden Land sein; er war entschlossen, es zu erleben. Er zog in die Hauptstadt und begab sich auf die Suche nach echtem vietnamesischen Essen, denn er war ein ganz normaler Mensch, der gerne interessante Gerichte probierte. In Eating Viet Nam schildert er seine Odyssee in diesem fremden, verlockenden Land, das von erhabenen Gerüchen und Geschmäckern durchdrungen ist.
Er reiste durch die Hintergassen und über die Boulevards von Hanoi - wo Hausköche Grills und heruntergekommene Stände aufbauten, die üppige Speisen auf blauen Plastikmöbeln servierten - und riskierte Ruhr, Giardien und Durchfall, um einen kulinarischen Schatz zu entdecken, der wirklich fremd und einzigartig war. Holliday teilt jeden Bissen der außergewöhnlichen, frischen, scharfen und geschmacksintensiven Gerichte, die er in Hanoi, Saigon und auf dem Land lieben gelernt hat. Hier sind auch die bemerkenswerten Menschen, die Teil seines neuen Lebens wurden, darunter seine Frau Sophie.
Ein Fest für die Sinne, witzig, charmant und immer köstlich. Eating Viet Nam wird Reisende im Sessel, neugierige Gaumen und alle, die Lust auf ein Abenteuer haben, inspirieren.