Bewertung:

In den Rezensionen zu „Washington Black“ werden der schöne Schreibstil und die fesselnde Erzählweise hervorgehoben, mit der die Abenteuer von Washington Black, einem in die Sklaverei hineingeborenen Kind, geschildert werden. Viele Leser loben zwar die lebendige Prosa und die detaillierten historischen Schauplätze des Romans, weisen aber auch auf Ungereimtheiten und mangelnde Glaubwürdigkeit hin, insbesondere in der letzten Hälfte des Buches, was zu gemischten Gefühlen über die Gesamtwirkung und den Abschluss des Buches führt.
Vorteile:⬤ Wunderschön gestaltete Prosa und ein einnehmender Schreibstil, der die verschiedenen Schauplätze anschaulich beschreibt.
⬤ Fesselnde Erzählung, die Abenteuer, Geschichte und emotionale Tiefe verbindet.
⬤ Der Protagonist, Washington Black, ist gut ausgearbeitet und weckt Empathie.
⬤ Das Buch regt zu reichhaltigen Diskussionen über komplexe Themen wie Identität, Freiheit und die Auswirkungen der Sklaverei an.
⬤ Einige Leser waren der Meinung, dass die Handlung in der zweiten Hälfte des Buches weniger glaubwürdig und fesselnd wurde.
⬤ Kritik an der beschreibenden Sprache der Autorin, die überwältigend oder ablenkend sei.
⬤ Das Ende wird von einigen Rezensenten als antiklimaktisch und unbefriedigend empfunden.
⬤ Instanzen von Charakteren und Ereignissen, denen es an Tiefe oder Auflösung fehlt.
(basierend auf 683 Leserbewertungen)
MAN BOOKER PRIZE FINALIST - EINES DER TEN BEST BOOKS DES JAHRES DER NEW YORK TIMES BOOK REVIEW - "Eine fesselnde historische Erzählung, die sowohl die Grenzen der Sklaverei als auch die Bedeutung der Freiheit erforscht." -- Vanity Fair
Der elfjährige George Washington Black - oder Wash -, ein Feldsklave auf einer Zuckerplantage auf Barbados, ist zunächst entsetzt, als er als Diener des Bruders seines Herrn ausgewählt wird. Zu seiner Überraschung entpuppt sich der exzentrische Christopher Wilde jedoch als Naturforscher, Entdecker, Erfinder und Abolitionist. Schon bald wird Wash in eine Welt eingeweiht, in der eine Flugmaschine einen Menschen über den Himmel tragen kann, in der selbst ein in Ketten geborener Junge ein Leben in Würde und mit Bedeutung führen kann und in der zwei Menschen, die durch eine unüberwindbare Kluft getrennt sind, beginnen können, einander als Menschen zu sehen.
Doch als ein Mann ermordet wird und ein Kopfgeld auf Wash ausgesetzt wird, müssen sie alles aufgeben und gemeinsam fliehen. Was Wash und Christopher im Laufe ihrer Reise zusammenbringt, wird sie auseinanderreißen und Wash auf der Suche nach seinem wahren Ich immer weiter um den Globus treiben. Von der Karibik bis zum eisigen Norden, von London bis Marokko: Washington Black ist eine Geschichte von Selbsterfindung und Verrat, von Liebe und Erlösung, von einer zerstörten und wiederhergestellten Welt.