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How Climate Change Comes to Matter: The Communal Life of Facts
In den letzten zehn Jahren hat die Skepsis gegenüber dem Klimawandel diejenigen frustriert, die versuchen, eine breite Öffentlichkeit anzusprechen und zum Handeln in dieser Frage zu motivieren. In dieser innovativen Ethnografie untersucht Candis Callison die Initiativen gesellschaftlicher und beruflicher Gruppen, die verschiedene amerikanische Öffentlichkeiten dazu ermutigen, sich für den Klimawandel zu interessieren.
Sie untersucht die Bemühungen von Wissenschaftsjournalisten, Wissenschaftlern, die zu Experten für und über den Klimawandel geworden sind, amerikanischen Evangelikalen, Führern indigener Völker und Befürwortern der sozialen Verantwortung von Unternehmen. Die unterschiedlichen Bemühungen dieser Gruppen verdeutlichen die Herausforderung, wissenschaftlichen Fakten treu zu bleiben und sie gleichzeitig in ethische und moralische Handlungsaufforderungen umzuwandeln.
Callison untersucht die verschiedenen Ausdrucksformen, mit denen wir unsere Welt verstehen und artikulieren, sowie die nuancierten und pluralistischen Verständnisse des Klimawandels, die sich in den verschiedenen Formen der Interessenvertretung zeigen. Wie sie zeigt, bietet der Klimawandel die Gelegenheit, sich eingehend mit der Frage zu befassen, wie Themen und Probleme, die in einem wissenschaftlichen Kontext beginnen, für eine breite Öffentlichkeit von Bedeutung werden, und die sich abzeichnenden Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Arten von Wissen und Erfahrung, sich entwickelnden Medienlandschaften und Ansprüchen auf Autorität und Fachwissen zu überdenken.