Bewertung:

In den Rezensionen des Buches werden sein pädagogischer Wert und seine Lesbarkeit hervorgehoben, vor allem im Hinblick auf den historischen Kontext von Winthrops Predigt und den Ausdruck „Stadt auf dem Hügel“. Einige Rezensenten äußern sich jedoch besorgt über den Umgang des Autors mit den biblischen Ursprüngen des Ausdrucks.
Vorteile:Das Buch wird als gründlich, unparteiisch, lehrreich und historisch aufschlussreich beschrieben. Es wird als eine interessante Lektüre bezeichnet, die das Verständnis für Winthrop und die Popularisierung seiner Predigt fördert.
Nachteile:Ein Kritikpunkt ist, dass der Autor den wahren biblischen Ursprung von Winthrops Satz erst gegen Ende des Buches erwähnt, was zu Missverständnissen über den Kontext und die Bedeutung des Satzes führen könnte.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
As a City on a Hill: The Story of America's Most Famous Lay Sermon
Von einem mit dem Bancroft-Preis ausgezeichneten Historiker, die faszinierende Geschichte, wie eine obskure puritanische Predigt in ein Gründungsdokument der amerikanischen Identität umgewandelt wurde
"Denn wir müssen bedenken, dass wir wie eine Stadt auf einem Hügel sein werden", warnte John Winthrop seine Mitstreiter bei der Gründung Neuenglands im Jahr 1630. Mehr als drei Jahrhunderte später hat Ronald Reagan diese Passage in eine zeitlose Feier der amerikanischen Verheißung verwandelt.
Wie wurden Winthrops längst vergessene Worte zu einer zentralen Aussage über die amerikanische Identität und den Ausnahmestatus neu erfunden? In As a City on a Hill (Wie eine Stadt auf einem Hügel) erzählt Daniel Rodgers die überraschende Geschichte eines der berühmtesten Dokumente im Kanon der amerikanischen Idee und enthüllt, wie der Nationalismus die Erfindung "zeitloser" Texte fördert, um die krummen Realitäten der Vergangenheit gerade zu rücken.