Bewertung:

Das Buch wird für seine aufschlussreiche Untersuchung der Arbeitsweise und des Aufbaus von Liedern durch professionelle Musiker gelobt, was es zu einer wertvollen Ressource für Pädagogen, einschließlich allgemeinbildender Lehrer, macht. Es stellt falsche Vorstellungen über das Lernen von Musik in Frage und fördert einen einfühlsamen Unterricht.
Vorteile:⬤ Aufschlussreicher und reflektierender Inhalt
⬤ nützlich für Lehrer
⬤ fördert einfühlsames Unterrichten
⬤ räumt mit Mythen über das Lernen von Musik auf
⬤ kommt bei den Lesern gut an
⬤ ansprechender und zugänglicher Stil.
Einige Leser könnten bestimmte Teile, wie die feministischen Perspektiven der Autorin, als abschreckend empfinden; der Anfangstitel könnte zu selbstbewusst wirken.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
How Popular Musicians Learn: A Way Ahead for Music Education
Populäre Musiker erwerben ihre Fähigkeiten und Kenntnisse ganz oder teilweise auf informellem Wege, außerhalb der Schule oder der Universität und mit wenig Hilfe von ausgebildeten Instrumentallehrern. Wie gehen sie bei diesem Prozess vor? Obwohl die Popularmusik erst vor kurzem in die formale Musikausbildung aufgenommen wurde, wissen wir bisher nur wenig über die Lernpraktiken, die von ihren Musikern angewandt werden.
Wir wissen auch nicht, warum sich so viele populäre Musiker in der Vergangenheit von der Musikausbildung abgewandt haben, oder wie junge populäre Musiker heute darauf reagieren. Auf der Grundlage einer Reihe von Interviews mit Musikern im Alter zwischen 15 und 50 Jahren untersucht Lucy Green die Art der informellen Lernpraktiken, Einstellungen und Werte von Popmusikern, das Ausmaß, in dem sich diese in den letzten vierzig Jahren verändert haben, sowie die Erfahrungen der Musiker mit formaler Musikausbildung. Durch einen Vergleich der Merkmale des informellen Lernens von Popmusik mit denen der formellen Musikausbildung bietet das Buch Einblicke, wie wir das musikalische Engagement der Bevölkerung neu beleben könnten.
Könnte die Schaffung einer Unterrichtskultur, die das Nachahmen des Gehörs, die Improvisation und das Experimentieren sowie das Engagement und die Leidenschaft anerkennt und belohnt, mehr Menschen zum Musizieren anregen? Seit der Veröffentlichung dieses Buches im Jahr 2001 hat der Autor viele seiner Themen durch praktische Arbeit in Schulklassen erkundet. Ihr Folgebuch, Music, Informal Learning and the School: A New Classroom Pedagogy (2008) erscheint in der gleichen Ashgate-Reihe.