Bewertung:

Das Buch bietet eine populäre Erklärung der Quantenmechanik, wobei der Schwerpunkt auf der Kopenhagener Deutung liegt. Viele Leser fanden es zwar informativ und fesselnd, aber es gab auch erhebliche Kritik an der Wiederholbarkeit, der mangelnden Klarheit bestimmter Konzepte und der unzureichenden Definition von Schlüsselbegriffen wie der Dekohärenz.
Vorteile:⬤ Fesselnder und unterhaltsamer Schreibstil, der komplexe Themen zugänglicher und unterhaltsamer macht.
⬤ Bietet wertvolle Einblicke und Perspektiven in die Quantenmechanik, insbesondere für diejenigen, die neu in diesem Bereich sind.
⬤ Erfolgreiche Vereinfachung und Darstellung historischer Zusammenhänge und Experimente im Zusammenhang mit der Quantentheorie.
⬤ Empfohlen für Nicht-Fachleute, die ein besseres Verständnis der Kopenhagener Deutung suchen.
⬤ Das Buch enthält erhebliche Wiederholungen und Redundanzen, was die Lektüre bisweilen ermüdend macht.
⬤ Einige Schlüsselkonzepte, insbesondere die Dekohärenz, werden nicht ausreichend erklärt und klar dargestellt.
⬤ Kritische Bewertungen alternativer Interpretationen, wie Bohms Theorie und Everetts Multi-Universumstheorie, werden von einigen Rezensenten als unzureichend angesehen.
⬤ Die Gliederung wird als mangelhaft empfunden, was zu einer abschweifenden Erzählung führt.
(basierend auf 27 Leserbewertungen)
Where Does the Weirdness Go?: Why Quantum Mechanics Is Strange, But Not as Strange as You Think
Nur wenige Revolutionen in der Wissenschaft waren so weitreichend - aber weniger verstanden - wie die Quantenrevolution in der Physik. Die alltägliche Erfahrung kann uns nicht auf die subatomare Welt vorbereiten, in der Quanteneffekte von entscheidender Bedeutung sind.
Hier können Teilchen wie Wellen aussehen und umgekehrt; Elektronen scheinen ihre Identität zu verlieren und stattdessen ein wechselndes, unvorhersehbares Aussehen anzunehmen, das davon abhängt, wie sie beobachtet werden; und ein einzelnes Photon kann sich manchmal so verhalten, als könnte es an zwei Orten gleichzeitig sein. In der Welt der Quantenmechanik werden Ungewissheit und Mehrdeutigkeit nicht nur unvermeidlich, sondern zu wesentlichen Bestandteilen der Wissenschaft - eine Entwicklung, die so beunruhigend ist, dass es für Einstein „so war, als würde Gott mit dem Universum würfeln“.
Und es gibt niemanden, der besser in der Lage ist, die Quantenrevolution zu erklären, während sie sich der Jahrhundertmarke nähert, als David Lindley. Er bringt die Quantenrevolution auf den Punkt und zeigt, wie die vertraute und vertrauenswürdige Realität der Welt um uns herum in Wirklichkeit eine Folge der unaussprechlichen Ungewissheit der subatomaren Quantenwelt ist - der Welt, die wir nicht sehen können.