Bewertung:

Isaac Babels Tagebuch von 1920 wird wegen seiner Einblicke in die russische und jüdische Geschichte, insbesondere während des sowjetisch-polnischen Krieges, sehr geschätzt. Auch wenn manche Leser den Schreibstil anfangs als schwierig empfinden, bietet das Tagebuch einen reichen historischen Kontext und persönliche Reflexionen, die mit der Zeit fesselnd werden. Babels Erfahrung und Perspektive, insbesondere als Jüdin in turbulenten Zeiten, bieten einen tiefen Einblick in die Komplexität von Krieg und Identität. Die Ausgabe wird durch eine informative Einleitung und einen Anhang ergänzt, die das Leseerlebnis noch steigern.
Vorteile:⬤ Bietet tiefe Einblicke in die russische und jüdische Geschichte
⬤ bietet eine persönliche Perspektive auf den sowjetisch-polnischen Krieg
⬤ der Schreibstil wird mit dem Fortschreiten des Tagebuchs immer fesselnder
⬤ enthält eine gründliche Einleitung und einen informativen Anhang
⬤ fängt das Paradox von Frieden und Gewalt ein
⬤ wird als Quelle für das Verständnis von Babels späteren Werken geschätzt.
⬤ Der anfängliche Schreibstil kann aufgrund der Kurzschrift frustrierend sein
⬤ einige Wiederholungen in den Einträgen
⬤ erfordern möglicherweise Hintergrundwissen über die Zeit, um das Buch vollständig zu verstehen
⬤ Berichte über Babels pro-kommunistische Ansichten sprechen möglicherweise nicht alle Leser an.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
1920 Diary
Dieses Tagebuch des berühmten russischen Schriftstellers aus dem 20.
Jahrhundert schildert Babels Erfahrungen mit der Kosaken-Kavallerie während des polnisch-sowjetischen Krieges 1919-1920. Es bildet die Grundlage für die Rote Kavallerie, Babels bekanntestes Werk, und berichtet von den Verwüstungen des Krieges, der extremen Grausamkeit der polnischen und der roten Armee gegenüber der jüdischen Bevölkerung in der Ukraine und Ostpolen sowie von Babels eigener widersprüchlicher Rolle als sowjetischer Revolutionär und Jude.