Bewertung:

Das Buch „Allgemeine Psychopathologie“ von Karl Jaspers gilt als grundlegender Text in der Psychiatrie, auch wenn Übersetzungsprobleme seine ursprüngliche Komplexität verschleiern können. Es gilt als unverzichtbare Lektüre für Psychiater und Angehörige der Gesundheitsberufe, wird für seine Gründlichkeit und Organisation gelobt, gilt aber auch als dicht und anspruchsvoll.
Vorteile:⬤ Unverzichtbar für Psychiater und Angehörige der Gesundheitsberufe
⬤ gelobt für seine Gründlichkeit, Organisation und Relevanz
⬤ gilt als Meisterwerk der Psychiatrie
⬤ bietet tiefe Einblicke in die Natur der Psychopathologie und Ansätze zum Verständnis psychischer Erkrankungen.
⬤ In der Übersetzung gehen einige Feinheiten des Originaltextes verloren
⬤ gilt als dicht und kann schwierig zu lesen sein
⬤ ist in der heutigen psychiatrischen Ausbildung weniger geläufig
⬤ erfordert ein starkes Interesse und Verständnis für das Thema.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
General Psychopathology, 1
Im Jahr 1910 schrieb Karl Jaspers einen bahnbrechenden Aufsatz über krankhafte Eifersucht, in dem er den Grundstein für die psychopathologische Phänomenologie legte, die durch seine Arbeit und die von Hans Gruhle, Kurt Schneider und anderen zum Markenzeichen der Heidelberger Schule der Psychiatrie wurde.
In der Allgemeinen Psychopathologie, seinem wichtigsten Beitrag zur Heidelberger Schule, kritisiert Jaspers den wissenschaftlichen Anspruch der Psychotherapie und vertritt die Auffassung, dass im Bereich des Menschlichen die Erklärung des Verhaltens durch die Beobachtung von Regelmäßigkeiten und Mustern ( Erkl rende Psychologie ) durch ein Verständnis der vom Menschen erfahrenen Sinnzusammenhänge ( Verstehende Psychologie ) ergänzt werden muss. --E.
W. Anderson, Vorwort zur englischen Übersetzung der Allgemeinen Psychopathologie von 1963 "Review of Metaphysics".