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Everyday Utopias: The Conceptual Life of Promising Spaces
Alltagsutopien setzen konventionelle Aktivitäten auf ungewöhnliche Weise um. Anstatt von einer besseren Welt zu träumen, versuchen die Teilnehmer, sie zu schaffen.
Als solche bieten ihre Aktivitäten einen lebendigen und anregenden Kontext, um über die Bedingungen des sozialen Lebens nachzudenken, darüber, wie wir zusammenleben und regiert werden. Indem sie konzeptionelle Theorien mit sozialen Analysen verbindet, untersucht Davina Cooper utopische Projekte, die so unterschiedlich zu sein scheinen wie ein feministisches Badehaus, staatliche Gleichstellungsinitiativen, kommunale Handelsnetze und eine demokratische Schule, in der Schüler und Lehrkräfte bei der Verwaltung zusammenarbeiten. Sie stützt sich dabei auf Beobachtungen aus erster Hand und Interviews mit den Beteiligten, um zu zeigen, dass utopische Projekte das Potenzial haben, progressive Politik neu zu beleben, da ihre innovativen Praktiken uns dazu anregen, gängige Konzepte wie Eigentum, Märkte, Pflege, Berührung und Gleichheit zu überdenken.
Dies ist jedoch keine einfache Erfolgsgeschichte, sondern eine Geschichte über die Herausforderungen, denen sich Konzepte stellen müssen, wenn sie sich zwischen Vorstellung, Verwirklichung, Hoffnung und Kampf bewegen. Da Träume neue Praktiken und Praktiken neue Träume vorantreiben, zeigen alltägliche Utopien, wie harte Arbeit, Gefühle, ethische Dilemmata und manchmal auch Scheitern Konzepte zum Leben erwecken.