Bewertung:

Das Buch enthält eine Auswahl von Briefen des heiligen Hieronymus, die für ihre Eloquenz und historische Bedeutung gelobt werden, obwohl einige Leser anmerkten, dass es nicht alle theologischen Schriften oder den vollständigen Satz von Briefen enthält. Die Leserinnen und Leser schätzen den aufschlussreichen Inhalt und die Darbietung der Briefe, zeigen sich aber enttäuscht über die Auswahlkriterien.
Vorteile:Informative Briefe, die den historischen Kontext liefern und die Eloquenz des Hieronymus, die schnelle Lieferung und die Qualität der Ausgabe unterstreichen.
Nachteile:Enthält keine spezifischen theologischen Briefe, die einige Leser erwartet hatten; bietet nur eine Auswahl von Hieronymus' Briefen anstelle des kompletten Satzes.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Select Letters
Hieronymus (Eusebius Sophronius Hieronymus), ca. 345-420, aus Stridon, Dalmatien, Sohn christlicher Eltern, hörte in Rom Rhetorikern, Juristen und Philosophen zu und ließ sich 360 von Papst Liberius taufen.
Er reiste viel in Gallien und Kleinasien und wandte sich in den Jahren 373-379 dem hermetischen Leben in Syrien zu. 379 wurde er in Antiochia zum Presbyter geweiht und ging nach Konstantinopel, wo er Gregor von Nazianzus begegnete und große Fortschritte in der Gelehrsamkeit machte. Im Jahr 382 wurde er nach Rom berufen, um Papst Damasus zu helfen, auf dessen Anregung hin er mit der Revision der altlateinischen Bibelübersetzung begann (die später den Kern der Vulgata-Version bildete).
In der Zwischenzeit unterrichtete er römische Frauen in Schrift und Hebräisch sowie in klösterlicher Lebensweise.
Zu Unrecht des Luxus verdächtigt, verließ er 385 Rom (nun unter Papst Siricius), bereiste Palästina, besuchte Ägypten und ließ sich dann in Bethlehem nieder, wo er ein Kloster leitete und (mit Hilfe) das Alte Testament aus dem Hebräischen übersetzte. Um 394 lernte er Augustinus kennen.
Er starb am 30. September 420. Die Briefe des Hieronymus stellen eine der bedeutendsten Sammlungen der lateinischen Literatur dar.
Sie sind eine unverzichtbare Quelle für unser Wissen über das christliche Leben im vierten und fünften Jahrhundert und geben auch Einblick in eine der markantesten und komplexesten Persönlichkeiten dieser Zeit. Sieben der achtzehn Briefe in dieser Auswahl befassen sich mit einem der Hauptinteressen des Hieronymus: der Moral und der angemessenen Rolle der Frau. Der berühmteste Brief hier preist inbrünstig die Jungfräulichkeit.