Bewertung:

Die Rezensionen des Buches zeigen ein gemischtes Echo: Einige Leser sind von Inhalt und Aufmachung enttäuscht, während andere die philosophische Erkundung schätzen. Viele finden jedoch, dass die erwarteten Erkenntnisse über den Film selbst fehlen.
Vorteile:Einige Leser fanden die philosophische Auseinandersetzung mit den Themen des Films interessant. Das Buch wird als eine einzigartige Sichtweise auf „Babettes Fest“ angesehen, die sich auf die tiefere Bedeutung des Films konzentriert.
Nachteile:Mehrere Rezensenten merkten an, dass sich das Buch nicht auf den Film oder seine Produktion konzentriere, was zu Enttäuschungen führte. Die physische Qualität des Buches wurde ebenfalls kritisiert, wobei die schlechte Fotoqualität erwähnt und das Buch als langweilig und trocken beschrieben wurde.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Babette's Feast
Auf den ersten Blick ist Gabriel Axels Babette's Feast (1989) ein Film, in dem die Augen - und Münder - religiöser Eiferer für die Herrlichkeiten der sinnlichen Welt geöffnet werden.
Es ist eine Kritik an dem, was Nietzsche die lebensverneinende Religion zugunsten der lebensbejahenden Sinnlichkeit nannte. Den Film so zu sehen, hieße jedoch, ihn zutiefst falsch zu verstehen.
In seiner Studie über den Film argumentiert Julian Baggini, dass es in Babettes Fest nicht um den Kampf zwischen Religiosität und Säkularität geht, sondern um eine tiefgreifende Untersuchung, wie beide zusammenkommen können. Bagginis Analyse konzentriert sich auf Themen wie Liebe, Vergnügen, Kunst und Anmut, um eine reichhaltige philosophische Lesart dieses sinnlichsten aller Filme zu bieten.