Bewertung:

Das Buch „Barbarische Tugenden“ von Mathew Frye Jacobson bietet eine fesselnde Analyse der amerikanischen Geschichte, die sich insbesondere auf Ethnie, Imperialismus und das Konzept von Zivilisation versus Barbarei im späten 19. und frühen 20. Die Rezensenten lobten die aufschlussreiche Recherche und den fesselnden Schreibstil, während einige kritisierten, dass es dem Buch in bestimmten Bereichen an Tiefe fehle.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und gut geschrieben
⬤ bietet eine fesselnde Erzählung
⬤ deckt den anhaltenden Rassismus in der amerikanischen Geschichte auf
⬤ macht komplexe Themen zugänglich
⬤ dient als wichtige Quelle für die Wissenschaft.
⬤ Die Erfahrungen der schwarzen Amerikaner und der amerikanischen Ureinwohner werden nicht ausführlich genug behandelt
⬤ einige fanden die Konzentration auf weniger dringende Themen (wie die Tarzan-Romane) unnötig
⬤ die Sichtweise kann als einseitig gegen den Imperialismus empfunden werden
⬤ die Auswahl der Zitate kann voreingenommen wirken.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Barbarian Virtues: The United States Encounters Foreign Peoples at Home and Abroad, 1876-1917
Wie eine neue amerikanische Identität durch Einwanderung und Expansion vor einem Jahrhundert geformt wurde.
In Barbarian Virtues bietet Matthew Frye Jacobson eine scharfsinnige und überzeugende Geschichte der engen Beziehung zwischen Einwanderung und Amerikas neuen Expansionsbestrebungen an der Wende zum zwanzigsten Jahrhundert. Jacobson stützt sich auf politische Dokumente, Romane, Reiseberichte, akademische Abhandlungen und Kunst, um das amerikanische politische Leben neu zu gestalten.
Dabei zeigt er, wie die heutigen Einstellungen zum Amerikanismus - von Border Watch bis zum Golfkrieg - in dieser entscheidenden Zeit entstanden sind, als die Dynamik der Industrialisierung den Kontakt der Amerikaner mit fremden Völkern rapide beschleunigte.