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Bourdieu for Educators: Policy and Practice
Bildungswandel und Reform in größerem Maßstab
Bourdieu for Educators: Policy and Practice bringt die revolutionären Forschungen und Überlegungen des französischen Pädagogen Pierre Bourdieu (1930(en)2002) den Verantwortlichen des öffentlichen Bildungswesens in Nordamerika, Kanada, Australien und Großbritannien nahe. Dieser Text bringt Bourdieus Werk in den Bereich der Reform und des Wandels im Grund- und Sekundarschulwesen und bietet Diskussionen über Politik, Forschung und Praxis.
Die Autoren Fenwick W. English und Cheryl L. Bolton nutzen Bourdieu, um die Bewegung für Standards in verschiedenen Ländern, die derzeitige Vorstellung von effektivem Management und die Idee des freien Marktes, die die Bezahlung mit der Leistung verbindet, in Frage zu stellen.
Der Text zeigt, dass die Verknüpfung von Bezahlung und Leistung die Bildung für die ärmsten Schüler in den USA, Kanada oder Großbritannien nicht verbessern wird, egal wie viel Geld ausgegeben wird, um das Leistungsgefälle zu beseitigen. Die Autoren legen die kühne Bildungsagenda von Pierre Bourdieu dar, indem sie aufzeigen, dass die Bildungsvorbereitung größere sozioökonomisch-politische Realitäten berücksichtigen muss, damit Veränderungen und Reformen im Bildungswesen Wirkung zeigen.