Bewertung:

Das Buch „Letter to a Man in the Fire“ von Reynolds Price befasst sich mit den Themen menschliches Leid, Gott und spirituelle Fragen. Während viele Leser die nachdenkliche und aufschlussreiche Herangehensweise an schwierige Fragen schätzen, empfinden andere die Prosa als schwerfällig und die Schlussfolgerungen als unklar. Manche Leser suchen Trost und solide Ratschläge, fühlen sich aber durch die Unentschlossenheit des Autors in Bezug auf seine Überzeugungen frustriert.
Vorteile:Die Leser schätzen die Nachdenklichkeit des Buches, die Einsichtigkeit und die lyrische Prosa von Reynolds Price. Es wird als eine sanfte und anmutige Lektüre angesehen, die besonders für diejenigen hilfreich ist, die Leid erfahren oder spirituelle Fragen haben. Einige Rezensionen loben die Auseinandersetzung mit tiefgründigen philosophischen Fragen und den einfühlsamen Ton.
Nachteile:In vielen Kritiken wird bemängelt, dass es dem Buch an handfesten Ratschlägen oder beruhigenden Schlussfolgerungen mangelt, so dass die Leser das Gefühl haben, über die Überzeugungen des Autors im Unklaren zu sein. Einige finden die Prosa ermüdend und schwerfällig, und es herrscht die Meinung vor, dass das Buch keine neuen Erkenntnisse über das Leiden oder die göttliche Existenz liefert. Einige Leser hatten von Price angesichts seines Rufs als Schriftsteller mehr Tiefe und Eloquenz erwartet.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Letter to a Man in the Fire: Does God Exist and Does He Care
Im April 1997 erhielt Reynolds Price einen wortgewaltigen Brief von einem Leser seiner Krebsmemoiren, A Whole New Life. Der Korrespondent, ein junger Medizinstudent, der selbst an Krebs erkrankt war und mit seiner eigenen Sterblichkeit konfrontiert wurde, stellte diese schwierigen Fragen.
Die beiden begannen eine Fernkorrespondenz, die in Prices nachdenklicher Antwort gipfelte, die ursprünglich als Jack and Lewis Rudin Lecture am Auburn Theological Seminary gehalten wurde und nun als Letter to a Man in the Fire auf die gedruckte Seite erweitert wurde. Auf der Grundlage einer Vielzahl von Quellen - verschiedene religiöse Traditionen, klassische und moderne Texte und ein Leben lang persönliche Erfahrungen, Interaktionen und spirituelle Begegnungen - meditiert Price über die Beteiligung Gottes an unserem Schicksal. Mit Offenheit und Sympathie bietet er dem Leser eine so reiche Vielfalt an Werkzeugen, um diese Fragen zu erforschen, dass dieses Werk in einer Reihe mit anderen großen Glaubensthemen von St.
Augustinus bis C. S.
Lewis steht. Letter to a Man in the Fire bewegt ebenso sehr wie es lehrt.
Es ist eine seltene Kombination aus tiefer Gelehrsamkeit, lebendiger Prosa und tiefer Menschlichkeit.