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Civil Rights Movement in Mississippi
Beiträge von Chris Myers Asch, Emilye Crosby, David Cunningham, Jelani Favors, Fran oise N. Hamlin, Wesley Hogan, Robert Luckett, Carter Dalton Lyon, Byron D'Andra Orey, Ted Ownby, Joseph T. Reiff, Akinyele Umoja, und Michael Vinson Williams.
Auf der Grundlage neuer Forschungsergebnisse und durch die Kombination verschiedener wissenschaftlicher Ansätze erzählen diese zwölf Aufsätze neue Geschichten über die Bürgerrechtsbewegung in dem Staat, der sich dem Wandel am meisten widersetzt hat. Wesley Hogan, Fran oise N. Hamlin und Michael Vinson Williams werfen Fragen dazu auf, wie die Bürgerrechtsbewegung zustande kam. Drei Paare von Aufsätzen befassen sich mit den Geschichten von Afroamerikanern und Weißen zu den Themen Bildung, Religion und Gewalt. Jelani Favors und Robert Luckett analysieren Bürgerrechtsfragen auf dem Campus der Jackson State University und der University of Mississippi. Carter Dalton Lyon und Joseph T. Reiff untersuchen Menschen, die sich mit der Frage konfrontiert sahen, inwieweit ihre Religion mit ihrer möglichen Beteiligung am Bürgerrechtsaktivismus zusammenhängt. David Cunningham und Akinyele Umoja untersuchen den Ku-Klux-Klan und die Deacons for Defense in Mississippi und gehen der Frage nach, wer sich für die Anwendung von Gewalt entschied bzw. die Möglichkeit dazu in Betracht zog.
In den letzten drei Kapiteln werden einige der Folgen und Fragen beschrieben, die die Bürgerrechtsbewegung aufgeworfen hat. Byron D'Andra Orey analysiert, inwieweit sich das Wahlrecht in politischer Macht für afroamerikanische Abgeordnete niederschlug. Chris Myers Asch untersucht eine Freiheitsschule, die in den letzten Jahren im Mississippi-Delta gegründet wurde. Emilye Crosby beschreibt die widersprüchlichen Erinnerungen der Einwohner von Claiborne County und die Teile der Bürgerrechtsbewegung, an die sie sich erinnern oder die sie ignorieren.
Als Gruppe führen die Aufsätze zahlreiche neue Charaktere und Rätsel in die Bürgerrechtsforschung ein, fördern die Bemühungen, Afroamerikaner und Weiße als interaktive Akteure in den komplexen Geschichten zu untersuchen, und ermutigen Historiker, die Bürgerrechtsforschung näher an die Gegenwart heranzuführen.