Bewertung:

Das Buch „Cal“ von Bernard MacLaverty zeichnet ein lebendiges und ergreifendes Bild von den Kämpfen eines jungen katholischen Mannes während der Unruhen in Nordirland. Während viele Leser die emotionale Tiefe und die realistische Darstellung der Härten des Lebens in einem Konfliktgebiet schätzen, lassen das abrupte Ende und die Kürze des Romans manche unbefriedigt zurück. Insgesamt wird das Buch für seine starken Themen und die Entwicklung der Charaktere hoch geschätzt.
Vorteile:Die Geschichte ist fesselnd und emotional mitreißend und schildert die Kämpfe eines jungen Mannes in einem turbulenten historischen Kontext. Der Schreibstil wird als schön und sparsam beschrieben, der die Dilemmata der Charaktere wirkungsvoll vermittelt. Die Leser lobten die Authentizität der Charaktere und die eindringliche Darstellung von Armut und sektiererischer Gewalt.
Nachteile:Viele Rezensenten äußerten ihre Enttäuschung über das abrupte Ende, das ihrer Meinung nach wichtige Punkte der Handlung ungelöst ließ. Die Kürze des Romans veranlasste einige dazu, sich eine tiefere Erkundung der Themen und Figuren zu wünschen, was den Eindruck erweckte, es handele sich eher um ein Fragment als um eine vollständige Erzählung.
(basierend auf 53 Leserbewertungen)
Für Cal sind manche Entscheidungen verheerend einfach...
Er kann in einem Schlachthof arbeiten, der ihn anekelt, oder sich in die Warteschlange der Arbeitslosen einreihen; er kann über seine Vergangenheit grübeln oder eine Zukunft mit Marcella planen. Cal entspringt der Angst und Gewalt in Ulster und ist eine eindringliche Liebesgeschichte in einem Land, in dem Zärtlichkeit und Unschuld nur kurz in der Dunkelheit aufflackern können.