Bewertung:

LAMB von Bernard MacLaverty ist eine düstere und intensive Novelle, die die Geschichte von Bruder Sebastian (Michael Lamb) erzählt, einem Priester, der versucht, einen gestörten Jungen namens Owen aus einer grausamen Erziehungsanstalt zu retten. Die Erzählung beschäftigt sich mit Themen wie Liebe, Verzweiflung und dem Versagen eines Systems, das die Schwachen missbraucht. Während der Schreibstil fesselnd und die Figur des Bruder Sebastian gut entwickelt ist, könnten die beunruhigenden Elemente der Geschichte einige Leser herausfordern. Kritik gibt es auch an der Formatierung der Kindle-Version des Buches und an vermeintlichen Ungereimtheiten in der Motivation der Figuren.
Vorteile:⬤ Fesselnder, flüssiger Schreibstil, der den Leser in die Geschichte hineinzieht.
⬤ Starke Charakterentwicklung, insbesondere von Bruder Sebastian.
⬤ Effektive Erforschung tiefgreifender Themen wie Liebe, Aufopferung und das Versagen des institutionellen Systems.
⬤ Die emotionale Tiefe und die Menschlichkeit, die in einigen Szenen dargestellt werden, sind bewegend und beeindruckend.
⬤ Die Geschichte enthält dunkle und verstörende Elemente, die vielleicht nicht allen Lesern gefallen.
⬤ Die Kindle-Ausgabe ist von Formatierungs- und Tippfehlern geplagt.
⬤ Einige Rezensenten fanden die Handlung richtungslos oder unklar, mit fragwürdigen Charakterentscheidungen.
⬤ Einige Leser empfanden das Ende als zu tragisch oder vorhersehbar.
(basierend auf 17 Leserbewertungen)
Lamb
Als Bruder Sebastian, genannt Michael Lamb, aus einer düsteren Erziehungsanstalt flieht und den zwölfjährigen Owen Kane mitnimmt, sprechen Medien und Polizei von einer Entführung.
Für Lamb jedoch ist es die Rettung eines ehemals missbrauchten Jungen aus einem Ort ohne Hoffnung, ein letzter Griff nach einem schwer fassbaren Glück. Doch als die Außenwelt immer näher rückt, als Zeit und Geld knapp werden, sieht sich Lamb einer Lösung gegenüber, die ebenso schockierend wie liebevoll ist.