Bewertung:

Das Buch schildert die Erfahrungen eines jungen Mannes, Martin Brennan, der im Belfast der 1960er Jahre aufwächst und sich unter der Last des strengen katholischen Glaubens durch die Komplexität von Pubertät, Sexualität, Religion und Freundschaft bewegt. Obwohl das Buch für seine lebendigen Charakterisierungen und die realistische Darstellung des Lebens in der Arbeiterklasse gelobt wurde, fanden einige Leser die Erzählung schleppend und wenig fesselnd, was zu einem gemischten Gesamteindruck führte.
Vorteile:Das Buch zeichnet sich durch eine hervorragende Charakterentwicklung und lebendige Hintergrundbeschreibungen aus, die die Nuancen des Heranwachsens und der Freundschaft einfangen. Der Schreibstil der Autorin wird für seinen Rhythmus und seine Schönheit geschätzt, und es gibt starke Themen, die das Versagen der Kirche und männliche Beziehungen betreffen. Viele Leser empfanden die Geschichte als nachvollziehbar und spiegelten ihre eigenen Erfahrungen aus der Vergangenheit wider.
Nachteile:Einige Leser fanden die Geschichte langweilig, sich wiederholend und schleppend, und es fehlte an einer tieferen Erforschung der Themen. Einige waren der Meinung, die Auflösungen seien oberflächlich, und die Einführung von Gewalt zwischen Katholiken und Protestanten am Ende wirkte erzwungen. Außerdem wurde kritisiert, dass die Erzählung manchmal abschweift und sinnlose Details enthält.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
The Anatomy School
Der neue Roman von Bernard MacLaverty spielt im Belfast der späten sechziger Jahre und führt uns in das letzte Semester von Martin Brennans High School, in dem alte Freundschaften auf die Probe gestellt werden und er sich dem Unbekannten stellen muss.
Bevor er erwachsen werden kann, muss Martin die heiligen und widersprüchlichen Geheimnisse von Religion, Wissenschaft und Sex enträtseln; er muss den Wert von Freundschaft lernen; aber vor allem muss er seine Prüfungen bestehen - um jeden Preis. Die Anatomieschule zelebriert den Wunsch zu sprechen und das Bedürfnis, nichts zu sagen.
Sie bewegt sich vom erzwungenen Schweigen in Martins katholischer Schule über die urkomische Schlagfertigkeit seiner exzentrischen Ältesten bei Tee und Keksen bis hin zum unbeholfenen Witz und der lockeren Profanität seiner beiden Freunde - dem charismatischen Kavanagh und dem subversiven Blaise Foley.