Bewertung:

Das Buch „The Secret Life“ von Andrew O'Hagan ist eine Sammlung von drei fesselnden Essays, die sich mit den komplexen Persönlichkeiten von Julian Assange, Identitätsdiebstahl und dem rätselhaften Erfinder von Bitcoin, Satoshi Nakamoto, beschäftigen. Kritiker loben O'Hagans nuancierten Schreibstil und die Erkundung der Charaktere, haben aber gemischte Gefühle bezüglich der Tiefe und der ethischen Implikationen seiner Ghostwriting-Erfahrung mit Assange.
Vorteile:⬤ Gut geschriebene und fesselnde Erzählungen
⬤ aufschlussreiche Erkundung faszinierender Charaktere wie Julian Assange
⬤ die Essays regen zum Nachdenken über Identität und Wahrheit an
⬤ einige Leser finden es unaufhaltsam und zutiefst faszinierend.
⬤ Einige Rezensenten finden O'Hagans Ansatz oberflächlich und selbstverherrlichend
⬤ Kritiker erwähnen das Unbehagen mit der Ethik des Ghostwritings
⬤ es gibt Bedenken über die Darstellung von Assange, insbesondere über seinen Mangel an sozialer Anmut
⬤ ein Gefühl der Unschlüssigkeit wird von einigen Lesern festgestellt.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
The Secret Life: Three True Stories of the Digital Age
Der preisgekrönte Essayist und Romancier Andrew O'Hagan präsentiert ein Trio von Berichten, die die Idee der Identität im Internet erforschen - wahr, falsch und dazwischen - wo das virtuelle Selbst ein Eigenleben außerhalb der Realität führt.
Ein Publishers WeeklyBestes Buch des Jahres- Eines der Publishers Weekly's Top 10 Book of Essays and Literary Criticism - Eines der Bücher des Chicago Reader, die wir für den Rest des Jahres 2017 unbedingt lesen müssen
The Secret Life veröffentlicht drei Bulletins von der porösen Grenze zwischen Cyberspace und IRL.
"Ghosting" stellt uns den betörenden und zwiespältigen Wikileaks-Gründer Julian Assange vor, dessen Autobiografie O'Hagan als Ghostwriter übernimmt - mit unvorhersehbaren - und unvergesslichen - Folgen. In "The Invention of Ronnie Pinn" benutzt er die tatsächliche Identität eines verstorbenen jungen Mannes, um im Cyberspace eine völlig neue zu konstruieren, was ihn auf eine Reise tief in die dunkelsten Gefilde des Internets führt. Und "The Satoshi Affair" beschreibt den seltsamen Fall von Craig Wright, dem australischen Web-Entwickler, der möglicherweise der mysteriöse Erfinder von Bitcoin, Satoshi Nakamoto, ist - und der möglicherweise nicht bereit oder sogar in der Lage ist, die Wahrheit zu enthüllen.
Diese faszinierenden Beiträge führen uns an die verrückten Ränder des Lebens in einer digitalen Welt und werfen gleichzeitig ein Licht auf unsere gemeinsame Notlage. Was bedeutet es, wenn das eigene Selbstverständnis, um einen Begriff aus der Tech-Welt zu verwenden, "gestört" wird? Das geheime Leben zeigt uns, dass es vielleicht eines Romanciers bedarf, eines Erfinders des Selbst, bewaffnet mit den Mitteln eines scharfsinnigen Reporters, um eine Antwort zu finden.