Bewertung:

Das Buch „The Life and Opinions of Maf the Dog“ (Das Leben und die Meinungen von Maf, dem Hund) wird aus der Perspektive des Hundes von Marilyn Monroe erzählt, wobei philosophische Überlegungen, historische Bezüge und Kritik an der Kultur der 1950er und 60er Jahre miteinander verwoben werden. Während einige Leserinnen und Leser in Mafs einzigartiger Stimme Humor und Einsicht fanden, kritisierten viele, dass das Buch durch obskure Anspielungen, das Fehlen einer kohärenten Handlung und einen prätentiösen Tonfall verzettelt sei.
Vorteile:Einzigartige Perspektive aus der Sicht eines Hundes, nachdenklich und gut recherchiert, einige Leser fanden es rührend und lustig, gut für Liebhaber von Hunden, Geschichte und Marilyn Monroe, reich an philosophischen Diskursen.
Nachteile:Überwältigende Anzahl obskurer Verweise, kein Zusammenhalt und keine starke Handlung, von manchen als prätentiös oder nervig empfunden, kann mit bestimmten sozialen Kommentaren beleidigen, für viele Leser nicht fesselnd genug.
(basierend auf 74 Leserbewertungen)
The Life and Opinions of Maf the Dog, and of His Friend Marilyn Monroe
Im November 1960 schenkte Frank Sinatra Marilyn Monroe einen Hund. Sein Name war Mafia Honey oder kurz Maf. Er hatte ein Gespür für Berühmtheit. Für Politik. Für die Psychoanalyse. Für die Literatur. Für Inneneinrichtung. Für Liver Treat mit einer Beilage von National Biscuits.
Maf begleitete Marilyn in den letzten zwei Jahren ihres Lebens, zuerst in New York, wo sie mit jedem verkehrte, der etwas auf sich hielt - dem Kunsthändler Leo Castelli, Lee Strasberg und den Leuten vom Actors Studio, den Migranten von der Upper West Side - und dann zurück nach Los Angeles. Sie nahm ihn mit zu einem Treffen mit Präsident Kennedy, in Hollywoods Restaurants, Kaufhäuser und zu Interviews. Nach Mexiko, wegen ihrer Scheidung.
Mit Stil, Brillanz und Elan hat Andrew O'Hagan ein einzigartiges Porträt der Frau hinter der Ikone und des Hundes hinter der Frau gezeichnet.