Bewertung:

Das Buch bietet aufschlussreiche Perspektiven auf das Konzept des „guten Lebens“ durch die Brille verschiedener Kulturen, insbesondere durch den Kontrast zwischen dem städtischen Deutschland und dem ländlichen Guatemala. Es regt die Leser dazu an, über persönliche Werte und soziale Strukturen nachzudenken, die sich auf Glück und Wohlbefinden auswirken.
Vorteile:⬤ Nachdenkliche und aufschlussreiche Perspektive
⬤ fundierte Einblicke in die internationale Wirtschaft
⬤ ermutigt zur Veränderung sozialer Strukturen für ein gutes Leben
⬤ spricht ein breites Publikum an, das an verschiedenen Disziplinen interessiert ist
⬤ leicht zugänglich und doch intellektuell tiefgründig
⬤ ansprechend geschrieben mit starken Vergleichen.
Obwohl mehrere Rezensenten das Buch lobten, wurden keine wesentlichen Nachteile genannt. Einige könnten den akademischen Fokus enger als erwartet für Gelegenheitsleser finden.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
The Good Life: Aspiration, Dignity, and the Anthropology of Wellbeing
Was könnten deutsche Supermarktkäufer der Mittelschicht, die Eier kaufen, und verarmte Kaffeebauern in Guatemala gemeinsam haben? Beide Gruppen nutzen den Markt auf der Suche nach dem „guten Leben“.
Aber was genau ist das gute Leben? Wie definieren wir Wohlstand jenseits des materiellen Lebensstandards? Auch wenn wir alle ein gutes Leben führen wollen, gehen unsere Vorstellungen darüber, was das bedeutet, weit auseinander. In The Good Life untersucht Edward Fischer das Wohlbefinden in sehr unterschiedlichen kulturellen Kontexten, um die gemeinsamen Vorstellungen vom guten Leben und den besten Weg dorthin aufzudecken.
Mit faszinierenden Berichten aus der Praxis über die Entscheidungen der Deutschen beim Kauf von Eiern und Autos und über den Handel der Guatemalteken mit Kaffee und Kokain präsentiert Fischer ein vielschichtiges Verständnis dafür, wie Streben, Chancen, Würde und Sinn das gute Leben ausmachen.