Bewertung:

The Handmaid's Tale von Margaret Atwood ist ein dystopischer Roman, der die Unterwerfung von Frauen in einem totalitären Regime thematisiert. Viele Leserinnen und Leser finden, dass das Buch zeitgemäß ist und mit dem aktuellen politischen Klima in Einklang steht, und loben seine literarische Tiefe und die Erforschung der Charaktere. Der Roman erzählt die Geschichte von Offred, einer Dienstmagd in einer Gesellschaft, die die Rechte der Frauen einschränkt, anhand von Fragmenten ihrer vergangenen und gegenwärtigen Erfahrungen.
Vorteile:Die Leserinnen und Leser schätzen die kraftvollen Themen des Buches, seine Relevanz für die Gegenwart und Atwoods poetischen Schreibstil. Die Erforschung der inneren Gedanken der Protagonistin und die Kritik am religiösen Fundamentalismus finden bei vielen Anklang, so dass das Buch über Jahrzehnte hinweg seine Wirkung nicht verfehlt. Es regt zum Nachdenken und zur Diskussion über die Rechte der Frauen und die gesellschaftlichen Strukturen an.
Nachteile:Einige Leserinnen und Leser äußern sich frustriert über den Erzählstil, das Tempo des Buches und die fehlende Auflösung der Schicksale der Figuren. Die fragmentierte Zeitlinie stört die emotionale Bindung, und manche finden Atwoods absichtliche Verschleierung von Informationen irritierend. Das Fehlen einer geradlinigen Erzählweise könnte auch Leser, die Klarheit bevorzugen, abschrecken.
(basierend auf 21027 Leserbewertungen)
Handmaid's Tale
Die Republik Gilead bietet Offred nur eine Funktion: sich fortzupflanzen.
Wenn sie davon abweicht, wird sie wie Andersdenkende an der Wand aufgehängt oder zum langsamen Sterben an der Strahlenkrankheit hinausgeschickt. Aber selbst ein repressiver Staat kann das Begehren nicht auslöschen - weder das von Offred noch das der beiden Männer, von denen ihre Zukunft abhängt.....