Bewertung:

Michael Huemers Buch liefert ein umfassendes und überzeugendes Argument gegen die Legitimität politischer Autorität, wobei er für den Anarchokapitalismus plädiert und eine klare, verständliche Sprache verwendet. Im ersten Teil des Buches werden die traditionellen Rechtfertigungen für die Staatsgewalt wirkungsvoll demontiert, während im zweiten Teil praktische Alternativen in einer nicht-staatlichen Gesellschaft untersucht werden. Trotz seiner Stärken bemängelten einige Leser redaktionelle Probleme und einen Mangel an Tiefe bei bestimmten Aspekten der vorgeschlagenen Lösungen.
Vorteile:⬤ Klare und verständliche Sprache, die komplexe Konzepte vereinfacht.
⬤ Umfassende Widerlegung von Argumenten, die staatliche Autorität rechtfertigen.
⬤ Spannende Diskussionen über die Psychologie der Autorität.
⬤ Überzeugende Argumentation auf der Grundlage allgemeiner moralischer Intuitionen.
⬤ Sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Leser der politischen Philosophie geeignet.
⬤ Einige redaktionelle Fehler im Text.
⬤ Einigen Lesern fehlte es im zweiten Teil des Buches an Tiefe und praktischen Details.
⬤ Nicht alle Leser fanden die Argumente völlig überzeugend oder umfassend, insbesondere in Bezug auf Eigentumsrechte und spezifische Umsetzungen des Anarchismus.
(basierend auf 85 Leserbewertungen)
The Problem of Political Authority: An Examination of the Right to Coerce and the Duty to Obey
Dem Staat wird oft eine besondere Art von Autorität zugeschrieben, eine Autorität, die die Bürger verpflichtet, seinen Befehlen zu gehorchen, und die den Staat berechtigt, diese Befehle durch Androhung von Gewalt durchzusetzen.
In diesem Buch wird argumentiert, dass diese Vorstellung eine moralische Illusion ist: Niemand hat jemals diese Art von Autorität besessen.