Bewertung:

Das Buch bietet eine ausführliche Darstellung der Geschichte und der politischen Dynamik der Lakota im 19. Jahrhundert aus der Sicht der Oglala, wobei der Schwerpunkt auf Schlüsselereignissen und -figuren liegt und eine bisher unterrepräsentierte Sichtweise betont wird.
Vorteile:Die Erzählung ist gut erzählt und prägnant und behandelt ein spezielles Thema mit einem starken Fokus auf das Gemeinwesen und die Führungsstrukturen der Oglala. Sie bietet eine einzigartige Perspektive, die gängige Geschichtsdarstellungen in Frage stellt und Fachjargon vermeidet, was sie trotz ihrer akademischen Wurzeln zugänglich macht.
Nachteile:Das Buch ist spezialisiert und könnte für Gelegenheitsleser eine Herausforderung darstellen. Es stützt sich zu sehr auf US-amerikanisches Quellenmaterial, und obwohl es kurz ist, ist es keine leichte Lektüre. Fachbegriffe der Lakota könnten für manche Leser zusätzliche Kenntnisse erfordern.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
The Oglala People, 1841-1879: A Political History
Im späten neunzehnten Jahrhundert versuchte die US-Regierung, die Gesellschaft der Lakota (Sioux) nach amerikanischen Idealen umzugestalten.
Catherine Price zeichnet die politischen Strategien der Oglala-Räte auf, die um den Erhalt ihrer Autonomie kämpften.