Bewertung:

Das Buch „American Sacred Space“ enthält eine uneinheitliche Sammlung von Aufsätzen, die sich mit dem Thema des heiligen Raums in Amerika befassen und einige aufschlussreiche Analysen bieten, aber auch organisatorische und inhaltliche Probleme aufwerfen. Während einige Beiträge spannend und bahnbrechend sind, wiederholen sich andere oder schaffen es nicht, den Bezug zum zentralen Thema herzustellen.
Vorteile:Die Einleitung fasst den wissenschaftlichen Diskurs über den sakralen Raum wirksam zusammen. Einige Aufsätze sind sehr aufschlussreich, insbesondere Linenthals Untersuchung des U.S. Holocaust Memorials und Sherrills Überblick über wichtige neuere Arbeiten. Die Sammlung gilt als unverzichtbar für Religionswissenschaftler, da sie gezielte Fallstudien zu verschiedenen Aspekten des amerikanischen sakralen Raums bietet.
Nachteile:Die Gliederung des Bandes ist uneinheitlich, und die thematischen Verbindungen zwischen den Aufsätzen können lose oder repetitiv erscheinen. Einige Beiträge, insbesondere die von McDannell und Chidester, sind veraltet oder weichen stark vom Thema ab. Es fehlt die Auseinandersetzung mit konventionelleren Ausdrucksformen räumlicher Sakralität und anderen relevanten Themen, die den Diskurs hätten bereichern können.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
American Sacred Space
In einer Reihe von bahnbrechenden Studien untersucht dieses Buch die Schaffung - und den Konflikt hinter der Schaffung - von heiligem Raum in Amerika.
Die Aufsätze in diesem Band besuchen Orte in Amerika, an denen wirtschaftliche, politische und soziale Kräfte um das Heilige und das Profane streiten, von Wildnisgebieten im amerikanischen Westen bis zur Mall in Washington, D. C., und sie untersuchen Visionen von Amerika als heiligem Raum im In- und Ausland.
Dies sind die Anfänge einer neuen amerikanischen Religionsgeschichte - erzählt als die Geschichte der umkämpften Räume, die sie bewohnt hat. Die Autoren sind David Chidester, Matthew Glass, Edward T. Linenthal, Colleen McDannell, Robert S.
Michaelsen, Rowland A. Sherrill und Bron Taylor.