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The Other Transatlantic: Kinetic and Op Art in Eastern Europe and Latin America
The Other Transatlantic widmet sich dem kurzen, aber historisch bedeutsamen Moment in der Nachkriegszeit zwischen 1950 und 1970, als die osteuropäischen Kunstszenen einerseits und ihre lateinamerikanischen Pendants andererseits in einem gemeinsamen Enthusiasmus für kinetische Kunst und Op Art zusammenfanden.
Während die Achse, die die etablierten Machtzentren Paris, London und New York miteinander verband, zunehmend von monolithischen Trends wie Pop, Minimalismus und Konzeptualismus dominiert wurde, entstand ein weiteres Netz von Ideen, das die Zentren Warschau, Budapest, Zagreb, Buenos Aires, Caracas und Sao Paulo miteinander verband. Diese künstlerischen Praktiken widmeten sich scheinbar völlig anderen ästhetischen Anliegen: Kunst- und Kulturphilosophien, die von Begriffen wie Fortschritt und Wissenschaft, Maschine und Technik, Konstruktion und Wahrnehmung beherrscht wurden.
Dieses Buch bietet eine reich illustrierte Einführung in dieses bedeutende transnationale Phänomen in der bildenden Kunst.