
Points of Convergence: Alternative Views on Performance
Aufgrund ihres Wesens tritt die Performance in einen natürlichen Dialog mit der Kunst, den neuen Medien, der Politik und dem gesellschaftlichen Umfeld insgesamt.
Da sie immer im Hier und Jetzt stattfindet und eine einzigartige Freiheit und Offenheit gegenüber dem Unbekannten besitzt, ist die Performance ein Medium mit einer besonderen Fähigkeit, ihre eigenen Themen, Materialien und Sprachen zu hinterfragen. Infolgedessen spiegelt sie oft am besten den dynamischen Charakter der zeitgenössischen Kunst und der Zeitgenossenschaft im weitesten Sinne des Wortes wider.
Points of Convergence erforscht diese Ideen und untersucht kritische Ansätze zur Performance, mit dem Ziel, eine neue Diskussion zwischen Theoretikern und Praktikern anzuregen. Dieser illustrierte Band mit zwölf Aufsätzen von führenden Persönlichkeiten aus dem Bereich der Performance-Kunst ist in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil, verfasst von Akademikern des Fachs, bietet eine Einführung in die wichtigsten Bereiche der wissenschaftlichen Forschung.
Der zweite Teil, verfasst von Kuratoren und anderen Forschern, konzentriert sich dann auf die Darstellung einzelner Traditionen der Performance. Zusammengenommen zeigen die Beiträge neue Möglichkeiten der Interaktion zwischen den theoretischen Aspekten der Performance-Kunst und der Art und Weise, wie sich Performance in lokalen Kontexten abspielt.