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Miriam Cahn: I as Human
Als Rebellin und Feministin ist die in der Schweiz geborene Miriam Cahn eine der wichtigsten Künstlerinnen ihrer Generation. Weithin bekannt für ihre Zeichnungen und Gemälde, experimentiert sie auch mit Fotografie, bewegten Bildern, Skulpturen und Performance-Kunst.
Cahns vielseitiges Werk ist beunruhigend und traumhaft, voller markanter menschlicher Figuren, die mit einer ebenso leidenschaftlichen wie gewalttätigen Energie pulsieren. Diese Werke und Cahns Überlegungen zum künstlerischen Ausdruck waren stets eine Reaktion auf ihre Gegenwart. In den 1980er Jahren setzte sie sich mit der Frauen-, Friedens- und Umweltbewegung auseinander, während ihre Arbeiten aus den 1990er und frühen 2000er Jahren Anspielungen auf den Krieg im ehemaligen Jugoslawien, den Konflikt im Nahen Osten und die Terroranschläge vom 11.
September enthalten. Ihre jüngste Produktion befasst sich mit den sich ständig verändernden politischen Konflikten und setzt sich mit der europäischen Flüchtlingskrise und der „#metoo“-Bewegung auseinander.
Miriam Cahn: I as Human untersucht verschiedene Facetten des produktiven und beunruhigenden Oeuvres der Künstlerin mit Beiträgen von Kunsthistorikern, Kritikern und Philosophen wie Kathleen B hler, Paul B. Preciado, Elisabeth Lebovici, Adam Szymczyk, Natalia Sielewicz und.