Bewertung:

Das Buch „The Impact of Science on Society“ von Bertrand Russell wird von den Lesern unterschiedlich bewertet. Während viele Russells aufschlussreiche Kritik an Wissenschaft und Gesellschaft und seinen geschickten Sprachgebrauch schätzen, äußern andere erhebliches Unbehagen an seinen Ideen über soziale Ordnung und Kontrolle. Einige finden seine Argumente überzeugend und ihrer Zeit voraus, während andere sie als übermäßig elitär oder dystopisch ansehen. Das Buch wirft wichtige Fragen zu den gesellschaftlichen Auswirkungen des wissenschaftlichen Fortschritts auf, auch wenn sein Inhalt polarisieren kann.
Vorteile:Die Leser loben das Buch für seine aufschlussreichen und unterhaltsamen Argumente. Viele schätzen Russells eloquenten Schreibstil, die Relevanz seiner Themen in Bezug auf Wissenschaft und Gesellschaft und die philosophische Tiefe, die er bietet. Mehrere Rezensionen weisen darauf hin, dass das Buch eine unverzichtbare Lektüre für alle ist, die den Einfluss der Wissenschaft auf gesellschaftliche Strukturen verstehen wollen.
Nachteile:Kritiker des Buches äußern Bedenken zu Russells Ansichten über soziale Technik und Kontrolle und bezeichnen sie als störend oder elitär. Einige raten zur Vorsicht bei der Interpretation seiner Philosophien, da sie zu totalitären Ideologien führen könnten. Probleme mit der physischen Qualität des Buches, wie z. B. schlechte Verpackung und Wasserschäden, werden ebenso erwähnt wie Frustrationen hinsichtlich der Kompatibilität mit Kindle-Geräten.
(basierend auf 19 Leserbewertungen)
The Impact of Science on Society
Viele der revolutionären Auswirkungen von Wissenschaft und Technologie sind offensichtlich genug. Bertrand Russell erkannte in den 1950er Jahren, dass es auch viele negative Aspekte wissenschaftlicher Innovation gibt.
Aufschlussreich und kontrovers zugleich argumentiert Russell, dass die Wissenschaft der Welt ein größeres Wohlergehen bietet, als sie es je gekannt hat, unter der Voraussetzung, dass der Wohlstand verteilt wird, die Macht durch eine einzige Weltregierung verteilt wird, die Geburtenrate nicht zu hoch wird und der Krieg abgeschafft wird. Russell räumt ein, dass dies eine große Aufgabe ist, bleibt aber im Wesentlichen optimistisch.
Er stellt sich die Menschheit in einem „Wettlauf zwischen menschlichem Geschick in Bezug auf die Mittel und menschlicher Torheit in Bezug auf die Ziele“ vor, glaubt aber, dass die menschliche Gesellschaft letztlich den Weg der Vernunft wählen wird. Diese Ausgabe der Routledge Classics enthält ein neues Vorwort von Tim Sluckin.