Bewertung:

Aus den Rezensionen geht hervor, dass das Buch zwar als bedeutendes Werk eines bekannten Kunsthistorikers angesehen wird, der Schreibstil jedoch als zu komplex und unklar kritisiert wird. Außerdem ist die Qualität der Taschenbuchausgabe bemerkenswert schlecht, was das Leseerlebnis insgesamt beeinträchtigt.
Vorteile:Anerkannt als Pflichtlektüre eines angesehenen Kunsthistorikers, aufschlussreiche Erkundung der Beziehung zwischen materieller Existenz und spirituellen Welten.
Nachteile:Komplexer und undurchsichtiger Schreibstil lenkt vom Inhalt ab und macht es schwierig, die wichtigsten Ideen zu erfassen; schlechte Qualität der Taschenbuchausgabe mit verschmierten Bildern und fehlerhaftem Einband.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Heaven on Earth: Painting and the Life to Come
In diesem neuesten Werk, das jetzt als Taschenbuch erhältlich ist, untersucht der angesehene Kunsthistoriker T.
J. Clark die verschiedenen Arten, wie Maler den Traum vom Reich Gottes dargestellt haben: der Himmel kam auf die Erde.
Clark geht zurück ins späte Mittelalter und in die Renaissance - zu Giotto in Padua, Pieter Bruegel, der den Schrecken des Religionskriegs gegenübersteht, Nicolas Poussin, der die Sakramente malt, und Paolo Veronese, der die menschliche Komödie entfaltet, insbesondere seine unergründliche Allegorie der Liebe. War es letztlich ein Vorteil für die Malerei, dass die Künstler in einem Zeitalter der Orthodoxie und der erzwungenen Zensur - Drohungen mit dem Höllenfeuer, Verbrennung auf dem Scheiterhaufen - Wege fanden, über die Macht und die Grenzen der Religion nachzudenken, ohne ihre Gedanken in Worte zu fassen? Clark nimmt den Leser mit auf eine Reise vom Mittelalter bis zum Atomzeitalter mit Pablo Picassos Sturz des Ikarus, das 1958 für die UNESCO angefertigt wurde und in dem Picasso eindringlich die Kunst in einem Zeitalter darstellt, in dem alle Zukünfte tot sind.