Bewertung:

Das Buch „The Ruin of All Witches“ von Malcolm Gaskill befasst sich mit den Anschuldigungen gegen Hexen im Springfield, Massachusetts, im 17. Es ist bekannt für seine sorgfältige Recherche, seinen literarischen Stil und seine Fähigkeit, die Leser mit dem historischen Kontext und psychologischen Einsichten zu fesseln. Einige Leser finden jedoch, dass das Buch durch übermäßige Details und trockene Prosa verzögert wird, was es trotz des spannenden Themas zu einer schwierigen Lektüre macht.
Vorteile:Gut recherchierte, fesselnde Erzählung, fesselnde Einblicke in den historischen Kontext, durchdachte Erforschung gesellschaftlicher Faktoren, Verbindung von Wissenschaft und literarischer Qualität, lebendige Darstellung des Lebens im Springfield des 17. Jahrhunderts, Eintauchen in die Erfahrungen der Figuren.
Nachteile:Kleiner Druck in der Taschenbuchausgabe, übermäßige Details und Wiederholungen im Text, die von manchen als langweilig oder trocken empfunden werden, eine langsame Einführung und dichte Ausführungen können den Genuss der Geschichte beeinträchtigen.
(basierend auf 28 Leserbewertungen)
The Ruin of All Witches: Life and Death in the New World
Eine fesselnde Geschichte über eine Familientragödie, die durch die Hexenverfolgung im puritanischen Neuengland ausgelöst wurde, die Geschichte, Anthropologie, Soziologie, Politik, Theologie und Psychologie miteinander verbindet.
„Die beste und unterhaltsamste Art der Geschichtsschreibung. Malcolm Gaskill begegnet der Vergangenheit zu ihren eigenen Bedingungen und an ihrem eigenen Ort... Zum Nachdenken anregend und fesselnd. --Hilary Mantel, Bestsellerautorin von Wolf Hall
In Springfield, Massachusetts, geschehen im Jahr 1651 merkwürdige Dinge. Kostbare Lebensmittel verderben, das Vieh kränkelt, Besitztümer verschwinden, und die Menschen leiden unter Krämpfen, als wären sie von Dämonen besessen. Eine Frau wird gesehen, die wie eine verlorene Seele durch den Sumpf watet. Beunruhigende Träume und Visionen häufen sich. Kinder erkranken und sterben. Die Spannungen nehmen zu, Gerüchte über Hexen und Ketzer machen die Runde, und die Gemeinschaft verstrickt sich in ein Netz aus Misstrauen, Ressentiments und Denunziation. Der Verdacht fällt bald auf ein junges Paar mit zwei kleinen Kindern: den stacheligen Ziegelbrenner Hugh Parsons und seine unruhige Frau Mary.
Malcolm Gaskill schöpft aus reichhaltigem, bisher unerforschtem Quellenmaterial und beschwört auf lebendige Weise eine seltsame Vergangenheit herauf, in der das Leben von göttlichen und diabolischen Kräften, von Omen, Flüchen und Verzauberungen durchdrungen war. Der Untergang aller Hexen fängt eine ganze Gesellschaft ein, die sich in einem qualvollen Übergang zwischen Aberglauben und Aufklärung, Tradition und Innovation befindet.