Bewertung:

Roy Porters Buch „The Creation of the Modern World“ (Die Erschaffung der modernen Welt) ist eine umfassende und gut begründete Darstellung der britischen Aufklärung, die ihre Bedeutung neben den europäischen Vorbildern unterstreicht. Während es für seine umfangreiche Dokumentation, seinen fesselnden Stil und seine aufschlussreiche Analyse gelobt wird, sind einige Kritiker der Meinung, dass es sich zu sehr auf die Denker der Aufklärung stützt und keine wirklich neuen Perspektiven bietet.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben, wissenschaftlich und lebendig und macht die britische Aufklärung für den Leser zugänglich. Es ist gründlich dokumentiert und mit umfangreichen Endnoten versehen, die wertvollen Kontext liefern. Porters Argumentation stellt die britische Aufklärung als lebendig und einflussreich dar, vergleichbar mit der französischen und deutschen Aufklärung, und hebt weniger bekannte Persönlichkeiten wie Priestley hervor.
Nachteile:Einige Leser finden die Behauptungen des Buches zu großspurig oder nicht bahnbrechend genug, was darauf hindeutet, dass die britische Aufklärung kein völlig unentdecktes Thema ist. Kritisiert wird Porters offensichtliche Voreingenommenheit gegenüber den Denkern der Aufklärung, und es wird bezweifelt, dass das Buch denjenigen, die bereits mit dem Thema vertraut sind, wesentliche neue Informationen liefert.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
The Creation of the Modern World: The Untold Story of the British Enlightenment
Vom Autor von The Greatest Benefit to Mankind (Gewinner des Los Angeles Times Book Award) kommt ein „üppiger und pikanter Band“ (Washington Post Book World), der die lange unterschätzte und zentrale Rolle Großbritanniens bei der Verbreitung der Ideen und der Kultur der Aufklärung beleuchtet.
Als Antwort auf zahlreiche auf Frankreich und Deutschland konzentrierte Historien erklärt Roy Porter, wie der monumentale Wandel des Denkens in Großbritannien weltweite Entwicklungen beeinflusste. Dieses „herrlich phantasievolle“ Werk „treibt die Debatte voran...
und macht einen wertvollen Punkt“ (New York Times Book Review).